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Reges Stühlerücken bei Goodyear / Uellendahl leitet als Direktor europäische Handelsaktivitäten

Mit sofortiger Wirkung leitet Joerg Uellendahl (40) als Direktor die europäischen Handelsaktivitäten von Goodyear. Nachfolger Uellendahls auf der Position des Geschäftsführers der Goodyear Handelsysteme (GHS) wird Goran Zubanovic. Der 37jährige Zubanovic stieg 1990 in das Unternehmen ein. Zunächst baute er den Bereich NAS auf, anschließend entwickelte er den Bereich Konzernmarken.

VDA erwägt Klage gegen Altautoverordnung

Eine Klage gegen die Rücknahmeverordnung für Altautos der Europäischen Union erwägt der Verband der Automobilindustrie (VDA). Grundlage ist ein vom VDA in Auftrag gegebenes Gutachten, daß zum Ergebnis kommt, daß die vom EU-Ministerrat verabschiedete Regelung in Teilen rechtswidrig sei.

Umweltamt läßt Altreifendeponie räumen

Der Kreis Lippe hat die Zwangsräumung einer illegal um ein Vielfaches erweiterte Altreifendeponie verfügt. Im Ortsteil Hengstheide (Stadt Bad Salzuflen) lagern auf einer Fläche von rund 10.000 Quadratmetern annähernd 5.000 Tonnen Altreifen. Die im Jahr 1991 ursprünglich genehmigte Betriebsfläche umfaßt jedoch nur 600 Quadratmeter. Der aktuelle Grundstückseigentümer (seit 1997) zeigte sich im Gespräch mit der Gummibereifung kooperativ. Er wolle die Räumungsaktion unterstützen und für die Kosten aufkommen. Danach will er den Betrieb auf der genehmigten Fläche fortsetzen.



Conti-Werk in Schottland: Schließung wahrscheinlich, aber noch nicht endgültig

Entgegen anders lautenden Presseberichten, hat Continental noch keine endgültige Entscheidung über die Schließung des schottischen Reifenwerkes in Newbridge gefällt. „Diese Entscheidung wird erst am 18. November getroffen“, teilte ein Conti-Sprecher auf Anfrage der Gummibereifung mit.

Conti: Übernahmeverhandlungen in Moskau bleiben zäh

Im Bemühen der Continental, die Moskauer Reifenwerke zu übernehmen, ist es noch zu keinem Abschluß gekommen. Daß Conti dies weiterhin anstrebt, bestätigte ein Sprecher des Conti-Konzerns auf Anfrage der Gummibereifung. Die Niedersachsen bemühen sich bereits seit mehreren Monaten um einen erfolgreichen Abschluß. Mit der Reifenfertigung vor Ort will Conti extrem hohe Einfuhrzölle umgehen. „Zehn Mark pro Reifen plus 20 Prozent Mehrwertsteuer machen uns zu einem der teuersten Anbieter in Rußland“, so der Conti-Sprecher.

Karl-Friedrich Schmidt wechselt zur Goodyear-Zentrale

Karl-Friedrich Schmidt, bisher Fulda-Manager mit europaweiter Verantwortung für den Bereich „Manufacturing Efficiency and Information Systems“, wechselt am 1. Oktober in die Weltzentrale von Goodyear in Akron/Ohio. Dort wird der 59jährige die Position „Director Global Manufacturing Efficiency“ einnehmen.

Michelin will in Europa 7.500 Arbeitsplätze abbauen

Der französische Reifenhersteller Michelin will in den kommenden drei Jahren in Europa 7.500 Stellen abbauen. Wie der Konzern gestern (Mittwoch, 8. September) mitteilte, soll dadurch die Produktivität um 20 Prozent gesteigert werden. Auf Anfrage der Gummibereifung bezeichnete ein Michelin-Sprecher in Karlsruhe den Wert als notwendig, um auf Dauer wettbewerbsfähig zu bleiben.

Neue Vermarktungsschienen: Der „ferngesteuerte“ Reifenhändler

Immer dann, wenn der Reifenfachhändler fest davon überzeugt ist, daß sich keine neue Wettbewerbsschiene im Markt auftut, entwickelt sich ein neuer Absatzkanal. Die Pneuexperten haben sich längst damit abgefunden, daß die Treueschwüre der Reifenhersteller nicht mehr ein Leben lang halten. Sie tolerieren das Werben der Hersteller um neue Vermarkter. Der Flirt mit dem Autohaus entwickelte sich längst zu einer andauernden Lebensgemeinschaft zweier Partner. Der Reifenhandel selbst weiß, daß er den verstärkten Verdrängungswettbewerb mit dem Autohaus und den Werkstätten aufnehmen muß.

Allianz Goodyear/SRI nimmt konkrete Formen an

Die weltweite Zusammenarbeit im Bereich Gummi und Kautschuk haben die Goodyear Tire & Rubber Co, Akron, und Sumitomo Rubbber Industries (SRI) nun sattelfest gemacht. Goodyear erwartet durch diese Allianz jährlich rund 2,5 Milliarden US-Dollar mehr Umsatz.

Dunlop setzt verstärkt auf eigenen Nachwuchs

Die Dunlop GmbH setzt verstärkt auf eigenen Nachwuchs. Der Reifenhersteller stellt dieses Jahr konzernweit 63 Ausbildungsplätze zur Verfügung. Das sind 24 mehr als noch vor vier Jahren. Im Hanauer Stammwerk von Dunlop begannen Mitte August 24 junge Leute ihre Lehre.

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