Industrie

Michelin will in Europa 7.500 Arbeitsplätze abbauen

Der französische Reifenhersteller Michelin will in den kommenden drei Jahren in Europa 7.500 Stellen abbauen. Wie der Konzern gestern (Mittwoch, 8. September) mitteilte, soll dadurch die Produktivität um 20 Prozent gesteigert werden. Auf Anfrage der Gummibereifung bezeichnete ein Michelin-Sprecher in Karlsruhe den Wert als notwendig, um auf Dauer wettbewerbsfähig zu bleiben.

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Allianz Goodyear/SRI nimmt konkrete Formen an

Die weltweite Zusammenarbeit im Bereich Gummi und Kautschuk haben die Goodyear Tire & Rubber Co, Akron, und Sumitomo Rubbber Industries (SRI) nun sattelfest gemacht. Goodyear erwartet durch diese Allianz jährlich rund 2,5 Milliarden US-Dollar mehr Umsatz. Das zusätzliche Betriebsergebnis des gemeinsamen Bereichs soll sich in den kommenden drei Jahren zwischen 300 und 360 Millionen US-Dollar einpendeln. Das amerikanische Unternehmen werde im März 2001 einen Sitz im Vorstand von SRI erhalten, teilte Goodyear mit.

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Dunlop setzt verstärkt auf eigenen Nachwuchs

Die Dunlop GmbH setzt verstärkt auf eigenen Nachwuchs. Der Reifenhersteller stellt dieses Jahr konzernweit 63 Ausbildungsplätze zur Verfügung. Das sind 24 mehr als noch vor vier Jahren. Im Hanauer Stammwerk von Dunlop begannen Mitte August 24 junge Leute ihre Lehre.

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Fulda-Mitarbeiter spenden für Erdbebenopfer in der Türkei

Auf die furchtbaren Bilder und Nachrichten von der Erdbeben-Katastrophe in der Türkei reagierten die Mitarbeiter der Reifenwerke Fulda mit einer spontanen Spendenaktion. Innerhalb von wenigen Tagen kamen 39.000 Mark zusammen. Die Geschäftsleitung erhöhte die Summe auf 100.000 Mark. Bestimmt ist das Geld für die Mitarbeiter der beiden Goodyear-Reifenwerke Izmit und Adapazari im Großraum Istanbul. Die Schäden in den Werken blieben zwar relativ gering, doch sind 35 Prozent der Belegschaft obdachlos.

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Nach Untersuchung aller Lagerbestände: Conti vertreibt wieder Speedy-Reifen

Conti hat mit sofortiger Wirkung (Mittwoch, 8. September) den Vertrieb von Reifen der Privatmarke „Speedy“ wieder aufgenommen. Dazu entschloß sich der Konzern, nachdem eigene Experten bei der Untersuchung sämtlicher Lagerbestände keine fehlerhaften Produkte gefunden hatten. Conti hatte den Vertrieb am Freitag vergangener Woche „vorsorglich“ gestoppt, weil laut den Nachrichtenagenturen „dpa“ und „AFP“ französische Gutachter angeblich Mängel an mehreren dieser Reifen festgestellt hatten.

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Conti nimmt „vorsorglich“ Speedy-Reifen vom Markt

Continental hat vorübergehend die Auslieferung von Reifen der Marke „Speedy“ gestoppt, die in Belgien, Frankreich und Spanien im Handel sind. Wie die Nachrichtenagentur „dpa“ meldete, handele es sich um eine vorsorgliche Maßnahme des Reifenherstellers, nachdem ein französischer Gutachter an einem Dutzend Speedy-Reifen „schwerwiegende Mängel“ festgestellt hatte. Auslöser war die Anzeige eines französischen Autofahrers, der den Druckluftverlust bei einem von vier neuen Speedy-Reifen beklagt hatte.

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Formel-Q-Preis für Continental Teves

Anläßlich der Präsentation des 3-Liter-Lupo in Göteborg verlieh Volkswagen den Formel-Q-Preis an die 23 besten Zulieferer. Ausgezeichnet wurde auch Continental Teves für herausragende Leistungen der Fertigungsstätten. Besonders angetan war der Automobilhersteller laut Continental Teves „von der guten Zusammenarbeit auf den Gebieten Produktqualität und Service“.

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Conti-Werk in Schottland steht auf dem Prüfstand

Vor einer intensiven Überprüfung seiner Zukunftsaussichten steht der schottische Produktionstandort Newbridge bei Edinburgh. Die Fabrik für Pkw-Reifen machte in den vergangenen fünf Jahren rund 90 Millionen Mark Verlust. Diese Überprüfung könne laut Conti durchaus zu einer Schließung des Werkes führen. Davon betroffen wären 774 Mitarbeiter.

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Dunlop investiert in Silica-Technologie

Der Hanauer Reifenherstellen plant bis zum Frühjahr 2000 die Laufflächen der High-Performance-Reifen in 15- bis20-Zoll Dimension auf neue Mischungen umzustellen. Dafür will Dunlop Investitionen in – nach eigenen Angaben – „ungewöhnlicher Höhe“ tätigen. Durch die neueste Silica-Technologie der 3. Generation soll das Fahren auf trockener sowie nasser Fahrbahn noch sicherer werden ohne den Rollwiderstand dabei zu verschlechtern.

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Dunlop Halbjahresergebnis: Vor Steuern 35 Prozent mehr

Der Konzernumsatz der Dunlop GmbH ist im ersten Halbjahr 1999 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um neun Prozent auf 838 Millionen Mark gestiegen. Das Vorsteuerergebnis wuchs gegenüber dem Vorjahr um 35 Prozent auf rund 87 Millionen Mark. Diese Erhöhung der Erlöse und Ergebnisse ist laut Dunlop auf die starke Nachfrage bei Hochleistungsreifen zurückzuführen.

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