Digitale Transformation treibt Reifenentwicklung

Donnerstag, 5 Januar, 2017 - 10:15
Die Zahl der Besucher der „Eurotyre-Konferenz“ dürfte bei den Verantwortlichen keine Begeisterungsstürme entfacht haben.

Die letztjährige „Eurotyre“-Konferenz des VDI-Wissensforums gewährte Einblicke in die Themen der Zukunft. Die digitale Transformation wird die Branche und die Reifenentwicklung verändern – Reifen werden mehr und mehr zur „intelligente“ Komponente und Teil der Konnektivitätskette im Fahrzeug.

Ein oftmals zu Tage tretendes Muster in Fachkonferenzen ist, dass die Beiträge in qualitativer Tiefe und Vortragsart deutlich variieren. Als geübter Konferenzgänger und langjähriger Branchenteilnehmer erkennt man die Peaks und Hänger häufig schon beim Vorabblick auf das Programm. Klar, es gibt auch immer Überraschungen und über die Jahre hinweg fängt man an, bestimmte Speaker zu favorisieren – deren freie Vortragsweise, zarte Prisen von Witz, selbst das nicht immer gern gesehene Spielchen des Miteinbeziehens der Zuhörerschaft. In wieweit Fachkonferenzen tatsächlich Impulsgeber für Entwicklungen in einer Branche sind, darüber gehen die Meinungen stark auseinander. Dies ist auch im Falle der VDI-Konferenz „Eurotyre“ der Fall. Die zahlreichen freien Plätze in der 2016er Ausgabe in Düsseldorf müssen nicht zwingend ein Ausdruck mangelnder Beliebtheit dieser Veranstaltung gewesen sein, sie können in auch im messeintensiven Herbst und damit einem Zustand relativer Zeitnot oder einer allgemeine Konferenzmüdigkeit begründet liegen. Dabei thematisierte das Programm durchaus Bereiche der Reifenindustrie, die in den kommenden Jahren die Entwicklung dominieren werden. Intelligente Reifen, die digitale Transformation und die stärkere Vernetzung von Reifensensorik und Fahrzeug. 

Wie von den Veranstaltern einleitend formuliert, verändern Connectivity-Technologien sowie neue Transportarten und -services die gesamte Automobilbranche. Die Reifenindustrie muss sich auf die wandelnden Bedingungen einstellen, im Idealfall gar Treiber des Wandels sein. Vernetzte Nutzer, OEMs und Straßentechnik verändern die Reifenindustrie von der „Go-to-market“ Strategie bis zur Reifenlösung.

Lesen Sie den kompletten Artikel in der Januar-Ausgabe.

Quelle: 

kle

Rubrik: 

Themen, die Sie interessieren könnten

  • cormeta gehört zu den Top-ERP-Lösungsanbietern innerhalb der Reifenbranche, auf der THE TIRE COLOGNE stehen Lösungen und IT-Services rund um die SAP-Branchenlösung Tradesprint im Fokus.

    Die Ettlinger cormeta ag zeigt auf der neuen Fachmesse THE TIRE COLOGNE in Halle 8 Stand D051 ihre Branchenlösung Tradesprint für den Reifenhandel. ,,Auf der THE TIRE COLOGNE sind alle wichtigen Neuheiten und innovative Lösungen für die gesamte Wertschöpfungskette in der Reifenbranche zu sehen. Ganz klar, dass wir von der cormeta ag hier von Beginn an dabei sind", betont Vorstand Holger Behrens die Wichtigkeit.

  • Der Hypersport-Reifen der neuesten Generation schließt die Lücke zwischen dem Rennreifen GP Racer D212 und Sportreifen SportSmart2 MAX.

    Mit dem neuen SportSmart TT präsentiert Dunlop die vierte Neuheit im Bereich der High-Performance-Reifen seit Anfang 2017. Zuvor führte die Marke bereits den GP Racer D212, den SportSmart 2MAX und D213 GP Pro ein.

  • Continental und Vodafon arbeiten bei der Reifenüberwachung zusammen.

    Continental und Vodafon bringen jetzt weltweit Nutzfahrzeuge in das Internet der Dinge (Internet of Things, kurz: IoT). Die neue digitale Plattform zur Reifenüberwachung ContiConnect übermittelt per Mobilfunk Temperatur- und Druckdaten der Reifen an ein zentrales Webportal.

  • In Almeria zeigte Michelin der Redaktion die Funktionsweise von Track Connect.

    Nachdem Michelin bereits für den Güter- und Luftverkehr vernetzte Lösungen entwickelt hat, steht mit Michelin Track Connect jetzt erstmals auch für einen Pkw-Reifen eine digitale Anwendung zur Verfügung, die sich speziell an sportlich ambitionierte Fahrer richtet. Die für Track Days konzipierte Anwendung sammelt über im Reifen integrierte Sensoren Temperatur- und Luftdruckdaten. Diese werden mit bereits im Vorfeld eingegebenen Werten zu Rennstrecke, Straßen- und Witterungsverhältnissen kontinuierlich abgeglichen und signalisieren dem Fahrer bei Bedarf die Anpassung des Luftdrucks, um seine Performance zu steigern.