Michelin zeigt Konzeptreifen auf UN-Weltklimakonferenz

Freitag, 10 November, 2017 - 13:00
Jean-Dominique Senard, CEO Michelin, unterstreicht die Pflicht zum verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen.

Der Michelin CEO Jean-Dominique Senard stellt im Rahmen der UN-Weltklimakonferenz COP23 am 14. November den Konzeptreifen „Visionary Concept“ vor. Der 23. Klimagipfel empfängt 25.000 akkreditierte Teilnehmer aus 195 Nationen. Ziel des internationalen Events ist es, die im Pariser Klimaabkommen getroffenen Vereinbarungen voranzubringen.

„Wir haben als weltweit agierender Mobilitätsanbieter eine große Verantwortung: gegenüber dem Kunden und gegenüber der Umwelt“, sagt Senard. Das von den Mitgliedsstaaten der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC) beschlossene Pariser Klimaabkommen von 2015 bildet laut Senard eine hervorragende Basis, um die Mobilität der Zukunft zu gestalten. Laut Senard sind Innovationen in Industrie und Dienstleistungen das Ergebnis von gelösten Herausforderungen. Eine davon ist die Reduzierung von Umweltauswirkungen, ohne den Bedarf an mehr Mobilität zu bremsen. Mit der Michelin Long Lasting Performance Strategie leistet das Unternehmen eigenen Angaben zufolge seinen Beitrag zu nachhaltigen Mobilitätslösungen. Wichtiger Baustein dieser Unternehmensphilosophie sind laut den Verantwortlichen Reifen, die vom ersten Einsatz an über die gesamte Lebensdauer bis zur gesetzlichen Mindestprofiltiefe ein konstant hohes Leistungsniveau bieten. Ziel sei es, durch längere Produktzyklen Umwelt und Ressourcen zu schonen. Um die Umweltauswirkungen von verfrühtem Reifenwechsel zu belegen, führt Michelin Zahlen des Ernst & Young Sustainable Performance and Transformation Teams heran. Dieses hat errechnet, dass der verfrühte Reifenwechsel etwa 35 Prozent mehr Abfallaufkommen in Form von Altreifen erzeugt. Das bedeutet einen erhöhten Ausstoß von 6,6 Millionen Tonnen CO2 allein für die Europäische Union.

Nachhaltige Performance ist nach Aussage von Jean-Dominique Senard ein Kernelement der Michelin Unternehmensstrategie. Der Unternehmensansatz gehe konform mit dem erklärten politischen Willen der Europäischen Union, die im Dezember 2016 das Kreislaufwirtschaftspaket verabschiedet hat. Dieses zielt auf „die Ausweitung der Dauer des Produktlebenszyklus und basiert auf dem Grundsatz, dass „Produkte und Materialien ihren Wert so lange wie möglich erhalten.“

Lesen Sie mehr in der Dezember-Ausgabe.

Quelle: 

kle

Rubrik: 

Themen, die Sie interessieren könnten

  • Michelin zeigt maßgeschneiderte Reifen für den Einsatz in Steinbrüchen, Minen und Baustellen.

    Michelin präsentiert auf der diesjährigen steinexpo drei neue Reifen für Baumaschinen. Die ab sofort erhältlichen Ausführungen MICHELIN XTRA LOAD GRIP und MICHELIN XTRA LOAD PROTECT sind speziell für Schüttgut-Spezialisten mit 40 bis 80 Tonnen Nutzlast konzipiert und verfügen als erste Reifen in der Dimension 24.00 R 35 über eine Drei-Sterne-Markierung. Der MICHELIN XTRA LOAD GRIP soll mit Traktion auf weichem, schlammigem Untergrund punkten.

  • Reifenkonzepte sind unter anderem am Michelin-Stand zu sehen.

    Die 67. IAA Pkw in Frankfurt/ Main hat begonnen. Bis zum 24. September 2017 können sich die Besucher über aktuelle Trends der Branche und Produktneuheiten informieren. Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), spricht von 228 Weltpremieren. Wer jedoch die Messe aus den Jahren zuvor kennt, bemerkt das Fernbleiben einiger großer Automobil- und Reifenhersteller.

  • Neben Reifen sind auch Showcars am Messestand von Hankook auf der Essen Motor Show zu sehen.

    Hankook präsentiert sich bereits zum 13. Mal in Folge auf der Essen Motor Show. Über 300 Quadratmeter groß ist der Messestand, auf dem der Reifenhersteller die Ventus-Linie, S1 evo², S1 evo² SUV und V12 evo² sowie S1 evo in Szene setzt. Ebenso am Stand C100 in Halle 10 zu sehen sind die futuristischen Konzeptreifen, die Hankook auch auf der IAA in Frankfurt präsentierte.

  • Im Rahmen der „Langen Nacht der Industrie“ konnten Interessierte Einblicke in die Reifenproduktion von Michelin in Bad Homburg bekommen.

    80 Besucher warfen bei der „Langen Nacht der Industrie“ einen Blick hinter die Tore des Homburger Reifenwerks von Michelin. Bei Führungen durch die Produktion der Lkw-Neureifenfertigung und der Runderneuerung für Lkw-Reifen erfuhren die Gäste vieles über den Aufbau eines Reifens und die Abläufe eines Produktionsstandorts.