Nokian Tyres stellt Weichen für Wachstum

Donnerstag, 21 Dezember, 2017 - 15:00
Das größte Nokian-Werk befindet sich im russischen Wsewoloschsk.

Nokian Tyres richtet sich neu aus. Mit Beginn des neuen Jahres hat der finnische Reifenhersteller seine Organisationstruktur verändert. Laut den Verantwortlichen wurde damit die Voraussetzung für mehr Wachstum und Kundenorientierung geschaffen. Weitere Elemente der Neu-Orientierung sind ein verstärktes OE-Engagement und der Bau einer Reifenfabrik in Nordamerika.

Innerhalb von Nokian Tyres sind weiterhin die Divisionen Pkw-Reifen, Nokian Heavy Tyres und Vianor existent. Die Business Unit Pkw-Reifen wird seit Anfang 2018 aber aus Markt- und Produktliniensicht geführt, teilt die Unternehmensführung mit. Durch eine skalierbare Struktur könne man in globalen Prozessen die Effizienz steigern, so die Begründung. Die Geschäftsbereiche sollen entsprechend der Strategie für Gewinn und Verlust und kundenorientierte Geschäftsentwicklung verantwortlich sein. Die neuen Geschäftsbereiche sind ab sofort den präferierten Märkten entsprechend geordnet – also Amerika, Europa, Russland und Asien. „Mit unserem neuen Führungs- und operativen Modell werden wir uns stärker auf unsere Hauptmärkte konzentrieren. Es beschleunigt die Umsetzung gemeinsamer Arbeitsweisen, erhöht die bereichsübergreifende und internationale Zusammenarbeit und bietet hervorragende Möglichkeiten zur Kompetenzentwicklung. Darüber hinaus stärkt der Wechsel unsere Fähigkeit, schnell auf Marktveränderungen und Kundenbedürfnisse zu reagieren“, sagt Hille Korhonen, President und CEO von Nokian Tyres.

Ein Besuch des Reifenwerks in Russland verdeutlicht, wie notwendig die Entkopplung der Fokussierung auf die nordischen Märkte ist. Der finnische Hersteller kann zwar in den vergangenen Jahren ein stetes Wachstum vorweisen, gehört aber nach wie vor zu den kleineren Akteuren der Reifenbranche. Die Präsenz der Nokian-Produkte in Nordeuropa und Russland ist beachtlich, will die Marke aber auch künftig im globalen Geschäft eine Rolle spielen, gilt es die produktionstechnischen Möglichkeiten zu erweitern.

Lesen Sie einen ausführlichen Bericht in der Januar-Ausgabe.

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