"Smarte Reifen" gewinnen an Bedeutung

Dienstag, 24 Oktober, 2017 - 16:30
Martin Winter, Lead Engineer/ Key Development Engineer, Hankook Tire Co., Ltd. Europe Technical Center auf der IAA.

Elektromobilität und Konzeptreifen standen auf der diesjährigen IAA in Frankfurt im Fokus. Auch Hankook griff das Thema auf: Martin Winter, Lead Engineer/ Key Development Engineer, Hankook Tire Co., Ltd. Europe Technical Center, stand der Redaktion für einige Fragen zur Verfügung.

Hankook ist bei zahlreichen Fahrzeugherstellern in der Erstausrüstung. Inwiefern ändern sich die Anforderungen an die OE-Reifen (Stichwort Lastenheft) bei Elektroautos?

Bei Erstausrüstungsreifen für Elektrofahrzeuge wird in der Entwicklung besonders auf niedrigen Rollwiderstand und ein geringes Reifengeräusch Wert gelegt. Energie-Effizienz und Geräuschkomfort stehen  klar im Fokus. Die Anforderungen an das Handling des Reifens sind aber auf demselben Niveau wie bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren, denn damit grenzen sich die einzelnen Marken charakterlich in ihren Fahreigenschaften voneinander ab – ob eher sportlich orientiert oder besonders komfortabel, der Endkunde hat bestimmte Erwartungen an eine Marke und das jeweilige Modell, die auch erfüllt werden sollen unabhängig von den erschwerten Bedingungen, die sich durch die E-Motoren Reifenseitig ergeben.

Das autonome Fahren ist noch Zukunft. Worauf müssen sich Reifenhersteller einstellen?

Auf intelligente Reifentechnologien, die Informationen mit dem Fahrzeug austauschen können. Der Fahrer kann und wird wohl in Zukunft nicht mehr eingreifen und somit auch nicht den  Straßenzustand selbst bewerten – Das Auto muss diese Informationen daher selbstständig gewinnen, dass übernimmt künftig der intelligente Reifen, der seinen Zustand und den der Fahrbahn an das Auto sendet. Dieser so genannte „smarte Reifen“ wird daher sicherlich als Komponente des  Autonomen Fahrens kommen. Es ist ebenfalls damit zu rechnen, dass dies meist in Kombination mit einem elektrischen Antrieb der Fall sein wird.

Lesen Sie das komplette Interview in der November-Ausgabe.

Quelle: 

akl

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