UNIWHEELS-Umsatz steigt um 6,3 Prozent

Donnerstag, 23 März, 2017 - 09:00
Die UNIWHEELS AG befindet sich weiter auf Wachstumskurs.

Die UNIWHEELS AG wächst - das belegen die Finanzergebnisse für das Geschäftsjahr 2016: Eigenen Angaben zufolge verkaufte die UNIWHEELS-Gruppe im Jahr 2016 8,76 Mio. Räder in den beiden Bereichen Automotive und Accessory. Dies entspricht einem Anstieg von 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

„Die UNIWHEELS-Gruppe hat hinsichtlich Absatz, Umsatz und EBITDA erneut Rekordzahlen erreicht. Sowohl im Accessory- als auch im Automotive-Bereich wurde ein zweistelliges Wachstum verzeichnet. Der Konzernumsatz stieg um 6,3 Prozent gegenüber 2015. Aufgrund stringenter Kostenkontrolle und trotz der Anlaufkosten des neuen Werks in Polen erhöhte sich das EBITDA sogar um 19,6 Prozent und lag damit deutlich über der Prognose“, so Dr. Thomas Buchholz, Vorstandsvorsitzender der UNIWHEELS AG. „Im Bereich Automotive konnte UNIWHEELS die sehr erfolgreichen und auf das Premiumsegment fokussierten Kundenbeziehungen weiter ausbauen und den Kundenkreis weiter diversifizieren. Der Produktmix – vermehrt größere Räder durch den Trend zu SUVs und mehr Räder mit komplexeren Oberflächen sowie stärkerer Einsatz von Leichtgewicht-Technologie für führende Premium-Modelle – sorgte für eine höhere Wertschöpfung“, fügt Buchholz hinzu. „Im Accessory-Bereich wurde ein Absatzplus von 11,7 Prozent erreicht. Neue Produkte und Anwendungen wurden erfolgreich auf den Markt gebracht und trafen bei unseren Kunden auf großen Zuspruch“, teilt Dr. Wolfgang Hiller, Vorstand Operations der UNIWHEELS AG, mit.

Die Bauarbeiten des neuen Werks in Stalowa Wola (4. Werk der Gruppe) wurden 2016 beschleunigt und so wurde der Bau vorzeitig abgeschlossen. „Nach nur zwölf Monaten Bauzeit konnten wir unser viertes Werk fertig stellen und dabei den Zeitplan einhalten, dem wir uns bei unserem Börsengang verschrieben hatten. Dank der starken Kundennachfrage nach unseren Rädern wurde die zweite Phase (Produktionsanlauf) ein Jahr früher als geplant abgeschlossen, wodurch die volle jährliche Produktionskapazität von 2 Millionen Rädern bereits im Frühjahr 2017 erreicht wird“, so Dr. Hiller.

UNIWHEELS erwirtschaftete 2016 einen Umsatz in Höhe von EUR 464,1 Mio., was einer Steigerung um 6,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Hauptgründe hierfür sind laut den Verantwortlichen der Anstieg des Räderabsatzes (+12 Prozent im Jahresvergleich), ein Produktmix mit höherem Mehrwert sowie die vierteljährlichen Preisanpassungen aufgrund niedrigerer Aluminiumpreise. Die Unternehmensführung wird den Aktionären auf der Hauptversammlung eine Dividende in Höhe von EUR 2,00 je Aktie vorschlagen. Eine Ausschüttung von EUR 2,00 je Aktie entspräche einer Dividendenrendite von über 4 Prozent.

„Für 2017 wird eine anhaltende Nachfrage vonseiten europäischer Automobilhersteller erwartet. Mit der Verfügbarkeit der vollen Kapazität des neuen Werks in Stalowa Wola dürften Skaleneffekte erreicht werden. Für 2017 rechnen wir mit einem Anstieg des Räderabsatzes um 10 Prozent bis 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Konzern-Umsatz von UNIWHEELS wird voraussichtlich um 14 Prozent bis 19 Prozent steigen. Unter Berücksichtigung der erwarteten Skaleneffekte des neuen Werks in Stalowa Wola gehen wir von einem EBITDA-Wachstum von 15 Prozent bis 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr aus“, prognostiziert Dr. Karsten Obenaus.

Lesen Sie weitere Details in der Print-Ausgabe des Reifenfachmagazins AutoRäderReifen-Gummibereifung.

Quelle: 

kle

Rubrik: 

Themen, die Sie interessieren könnten

  • Digitalisierung und e-Commerce verändern tradierte Kundenbeziehungen im Automotive Aftersales.

    Laut der Connected Life Studie haben 29 Prozent aller Käufer von Autoersatzteilen, Reifen oder Zubehör ihren letzten Teilekauf über das Internet getätigt. Dies entspricht einem Zuwachs von rund 20 Prozent innerhalb eines Jahres. In Westeuropa liegt der Online-Anteil unter Autoteilekäufern laut der Studie mittlerweile bei 36 Prozent. In Deutschland soll der Anteil an Onlinekäufern von Autoteilen im Vergleich zum Vorjahr um rund zehn Prozent zugenommen haben.

  • Die Teilnehmer der Pirelli Key Point Jahrestagung 2018.

    „Die Kombination aus hoher Fachkompetenz, ausgeprägtem Qualitätsbewusstsein und absoluter Kundenorientierung ist das Schlüsselelement der Erfolgsgeschichte von Pirelli Key Point, die wir seit Jahren schreiben und der wir 2018 ein weiteres Kapitel zufügen werden“, so Andreas Penkert, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing der Pirelli Deutschland GmbH, in seinem Vortrag auf der Key Point Jahrestagung 2018 in Oberursel. Key Point heißt das Pirelli Handelskonzept, mit dem der Reifenhersteller seit 2012 freie Reifenfachhändler mit marktgerechten Maßnahmen gezielt unterstützen will.

  • Der Reifenfachhandel kann seinen Anteil von 42 Prozent am Reifenersatzgeschäft Pkw halten.

    Rund 55,1 Millionen Reifen wurden 2017 im Reifenersatzgeschäft in Deutschland laut dem Bundesverband Reifenhandel e.V. verkauft. Das entspricht einem leichten Plus von 0,5 Prozent im Durchschnitt aller Produktsegmente. Mit gut 92 Prozent der abgesetzten Stückzahlen sind dabei die sogenannten Consumer-Reifen mit großem Abstand das größte Segment im Reifenersatzgeschäft, gefolgt von Lkw-Reifen (knapp 5 Prozent) und Motorrad-Reifen (2,4 Prozent). Der Reifenfachhandel kann seinen Anteil von 42 Prozent am Reifenersatzgeschäft Pkw halten.

  • Die Finanzkennzahlen von Hella in Millionen Euro beziehungsweise Prozent vom Umsatz für die ersten neun Monate (1. Juni bis 28. Februar).

    Hella hat eigenen Angaben zufolge in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2017/2018 (1. Juni 2017 bis 28. Februar 2018) sein profitables Wachstum fortgesetzt. So erhöhte sich der Konzernumsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum währungsbereinigt um 9,3 Prozent.