"Nicht vergleichbar mit Tirendo"

Dienstag, 24 November, 2015 - 10:45
2015 war laut Benjamin Gläser für Gripgate ein Rekordjahr.

Ein Umsatzplus von 151 Prozent gegenüber dem Vorjahr melden die Verantwortlichen des Online-Portals gripgate.com. Im B2C-Bereich spricht Geschäftsführer Benjamin Gläser gar von einer Steigerung von fast 400 Prozent. Durch gezielte Maßnahmen sei es gelungen, die Marketingkosten pro Auftrag für die Gewinnung von Neukunden deutlich zu verringern. Die Redaktion sprach mit Gläser.

Mehr Präsenz durch gezielte Marketingaktivitäten hatten Sie im vergangenen Jahr auf der Reifenmesse angekündigt. Unserer Einschätzung nach war davon recht wenig zu sehen. Wo haben Sie auf Gripgate aufmerksam gemacht?

„Um den Endverbraucher anzusprechen haben wir verschiedene Offline-Marketingmaßnahmen durchgeführt, wir haben Radio gemacht und wir waren im öffentlichen Nahverkehr präsent. Wir haben einen Medienschnitt gemacht, vom Online-Marketing weg, wo diese absolute Vergleichbarkeit hergestellt wird und der Preis immer im Fokus steht. Gripgate möchte als Branchenportal einen Premiumauftritt darstellen und sich nicht gegen kleine Shops behaupten, die sich ausschließlich auf den Abverkaufspreis konzentrieren. Deshalb haben wir uns entschieden den Verbraucher im Rahmen unserer Marketingmaßnahmen aufzuklären, was die Stärken und der Mehrwert von Gripgate sind. Jetzt im Wintergeschäft konnten wir mit unseren Budgets allerdings nicht den gleichen Aufwand betreiben wie im Frühjahrsgeschäft – wir sind aber nicht weniger erfolgreich gewesen. Für uns ist 2015 ein Rekordjahr. Man darf nicht vergessen, auf welchen Beinen wir stehen und wie Gripgate wächst. Es ist nicht vergleichbar mit Tirendo beispielsweise. Hinter Gripgate wird seriös gearbeitet und wir verfügen nicht über ein unerschöpfliches Marketingbudget.“

Lesen Sie das komplette Interview im IT-Spezial der Dezember-Ausgabe.

Quelle: 

kle

Rubrik: 

Themen, die Sie interessieren könnten

  • Die Arbeitsgemeinschaft zertifizierter Altreifenentsorger (ZARE) rechnet mit "signifikanten Mehrkosten" für Handel und Werkstatt in der Altreifenentsorgung.

    Die Arbeitsgemeinschaft zertifizierter Altreifenentsorger (Zare), organisiert im Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk (BRV), rechnet bereits in diesem Jahr mit "signifikanten Mehrkosten" für Handel und Werkstatt in der Altreifenentsorgung. Basis für diese Annahme ist eine Umfrage, die der BRV unter den Zare-Betrieben durchgeführt hat. Bereits in der Vergangenheit hätten sich die Kosten für eine professionelle und umweltgerechte Entsorgung erhöht.

  • In diesem Jahr findet in den Räumen der STAHLGRUBER-Stiftung in München kein Roundtable statt. Bildquelle: Gummibereifung

    Der Round Table Reifentechnik gehört stets zu den Pflichtterminen der Redaktion. In diesem Jahr findet in den Räumen der STAHLGRUBER-Stiftung in München allerdings kein Roundtable statt. Die Verantwortlichen der ausrichtenden TIP TOP Automotive GmbH haben sich entschieden, dass Format zu überdenken und das jährliche Meeting vorerst auszusetzen.

  • Der neue Blog von Semperit richtet sich an Berufskraftfahrer und alle, deren Arbeitsalltag sich um LKW, Bus und Reifen dreht. Bildquelle: Continental.

    Der neue Blog für Berufskraftfahrer und alle, deren Arbeitsalltag sich um LKW, Bus und Reifen dreht, will Antworten auf drängende Fragen geben und berichtet gleichzeitig über aktuelle Themen aus dem Berufsalltag rund um Nutzfahrzeuge und Reifen.

  • Alessandro Villa von TRM und Mario Goldmann von Zeiss besiegeln die Kooperation. Bildquelle: TRM

    Das italienische Unternehmen TRM und Carl Zeiss Optotechnik GmbH haben einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Der Vertrag sieht vor, dass TRM als eingetragener Händler sein Angebot um die Shearografie-Systeme von Zeiss erweitert. Zusätzlich übernimmt Zeiss die Schulung von TRM-Mitarbeitern in der Bedienung von INTACT-Maschinen.