Winterreifentest der anderen Sorte

Freitag, 22 Dezember, 2017 - 12:30
Das Nordkap: Ausgangspunkt für Dieter Röscheisens „Winterreifentest“.

Dieter Röscheisen fuhr mit einem Porsche 944 vom Nordkap zu den Lofoten. Den Wintertest absolvierte der ehemalige Porsche Versuchstechniker mit Unterstützung des Reifenherstellers Pirelli.

In den 1980er Jahren hieß die Devise bei Winterreifen „möglichst schmal und grobstollig“. Heutzutage ist das Lastenheft der Reifenentwickler natürlich deutlich komplexer. Komplett anders sind mittlerweile auch der Aufbau und die Funktionsweise von Reifen. Mittlerweile werden meist Breitreifen präferiert. Heute wie vor 30 Jahren stellen die Mischverhältnisse, also der Wechsel zwischen schneebedeckter Fahrbahn, Eis sowie Asphalt die größte Herausforderung dar. Zwei Reifen auf Eis, zwei auf Asphalt. Spannende Vorstellung, auf die man gerne verzichten könnte, die aber mehr als einmal Realität wird und die auch der Grund war, warum Porsche vor dreißig Jahren zwei 959er auf die Debüttour zum Nordkap schickte.

Für die Neuauflage der Tour hatte Pirelli den Porsche 944 mit Reifen bestückt, die als erstklassiger Beleg für die gemeinsam mit Porsche geleistete Entwicklungsarbeit stehen. Für viele ältere Modelle wie zum Beispiel den Porsche Turbo wurden moderne Reifen mit klassischem Profil-Outfit hergestellt. Das ist gerade bei den Fahrzeug-Modellen jener Zeit, die keinerlei Regelsysteme an Bord hatten, elementar. Die Reifen für die Porsche Supersportwagen-Klassiker sind Teil der sogenannten Pirelli Collezione. Mit diesem Portfolio reagiert Pirelli auf die wachsende Nachfrage der Eigentümer prestigeträchtiger Old- und Youngtimer nach modernen Reifen im klassischen Look. Diese maßgeschneiderten Reifen vereinen laut den Verantwortlichen die besondere Ästhetik vergangener Jahrzehnte mit der jüngsten Technologie sowie aktuellen Erkenntnissen aus dem Motorsport.

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