24-Stunden-Rennen: Reifenhersteller mit unterschiedlichen Fazits

Donnerstag, 27 Juni, 2019 - 15:15
Für Falken war es die 20. Teilnahme am 24-Stunden-Rennen. Bildquelle: Falken.

Bei der 47. Auflage des ADAC Total 24h-Rennens am Nürburgring präsentierten sich auch wieder einige Reifenhersteller. Während Falken bei seiner 20. Teilnahme ein durchwachsenes Rennen erlebte, lief es für Nexen und insbesondere Michelin deutlich besser.

Die beiden Falken-Wagen waren von den Plätzen 18 und 31 ins Rennen gegangen. Während der von Platz 18 gestartete Porsche zwischenzeitlich auf Rang zehn gelegen hatte, dann auf Platz 60 durchgereicht wurde und letztendlich als 21. die Ziellinie überquerte, verlief der Wettkampf für den BMW eher unspektakulär. Langsam aber stetig schob sich der Wagen nach vorne, sodass am Ende als bester BMW Platz sechs zu Buche stand.

Der koreanische Reifenhersteller Nexen Tire erreichte bei dem teilweise chaotischen Rennen, bei dem nur 102 von 155 gestarteten Fahrzeugen ins Ziel kamen, mit seinem Porsche 718 S Platz 1 in der Klasse V3T. John Bosco, Chief of Marketing & Sales Nexen Tire Europe, zeigte sich mit der Performance des Nexen Tire-Motorsport-Teams zufrieden: „Dieses 24-Stunden-Rennen ist unbeschreiblich. Wir freuen uns, dass wir auch in diesem Jahr wieder einen großartigen Erfolg feiern können. Motorsport und Nexen Tire, dieser Spirit, das gehört einfach zusammen.“

Für die mit Michelin-Reifen bereiften Teams lief es von Anfang an ziemlich rund. In den ersten sechs Startreihen befanden sich fast ausschließlich Michelin-bereifte Fahrzeuge, die sich dann im Laufe des Rennens einige heftige Duelle lieferten. Zahlreiche Gelbphasen, Code-60-Abschnitte und Safety-Car-Einsätze würfelten die Rennplanungen durcheinander und steigerten die Bedeutung der Boxenstopp-Strategien.

Schlussendlich konnte Michelin den Sieg des Fahrerquartetts Stippler/Kaffer/D. Vanthoor/Vervisch bejubeln, die dem französischen Reifenhersteller gemeinsam mit dem Manthey Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 911 und dem Mercedes-AMG Team Black Falcon ein Dreifach-Podium bescherten. „Was für ein Rennen, was für eine Leistung! Dies gilt gleichermaßen für das gesamte Team hier vor Ort und die unzähligen Kollegen, die an den verschiedenen Standorten des Unternehmens ebenfalls ihren Beitrag für einen weiteren außerordentlichen Triumph geleistet haben“, so Martin Maffert, Michelin Motorsport Manager.

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dw

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