Aktueller Report: 13 Millionen Autos mit Mängeln

Freitag, 4 Februar, 2000 - 01:00

Nach Schätzungen der Technischen Überwachungsvereine sind in Deutschland fast 13 Millionen Autos mit Mängeln unterwegs. Wie der Verband der Technischen Überwachungsvereine (TÜV) am Mittwoch in Berlin in seinem Auto-Report 2000 mitteilte, wiesen gut 14 Prozent der untersuchten Autos schwere Mängel auf, die eine Verkehrssicherheit gefährdeten. 0,1 Prozent der getesteten Wagen waren gar vollkommen verkehrsunsicher. Über 42 Prozent aller Fahrzeuge kamen nach der Nachbesserung leichter Mängel wie etwa defekter Scheinwerfer durch die Hauptuntersuchung. Bei 43 Prozent gab es keine Beanstandungen. In die Studie flossen mehr zwei Millionen Prüfberichte aus dem vergangenen Jahr ein. Hochgerechnet ergaben sich daraus für 9,3 Millionen Fahrzeuge leichte und für 3,5 Millionen Kfz schwere Mängel. Über 18.000 Autos wurden als komplett verkehrsunsicher eingestuft.
Besonders gering war die Anfälligkeit für erhebliche Mängel bei Modellen des japanischen Herstellers Toyota. In den Klassen bis drei und bis fünf Jahre wies der Toyota Starlet die geringsten Mängel auf. Auch Mercedes konnte sich mit den Modellen der E-, C- und S-Klasse dort gut plazieren. Der Toyota Carina stand bei bis zu sieben Jahren an der Spitze, der Subaru Legacy bei bis zu neun Jahren und der Porsche 911 bei mehr als elf Jahren. Am schlechtesten bei den maximal drei Jahre alten Fahrzeugen schnitt der Chrysler Voyager ab. In der Kategorie bis fünf Jahre war der Hyundai Pony das Schlusslicht, bei bis zu sieben Jahre der Skoda Favorit, bei bis zu neuen Jahren der Seat Ibiza und der Citroen 2 CV ("Ente") bei den über Elf-Jährigen.

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