Anteil an Onlinekäufern von Autoteilen steigt um 10 Prozent

Mittwoch, 28 Februar, 2018 - 12:45
Digitalisierung und e-Commerce verändern tradierte Kundenbeziehungen im Automotive Aftersales.

Laut der Connected Life Studie haben 29 Prozent aller Käufer von Autoersatzteilen, Reifen oder Zubehör ihren letzten Teilekauf über das Internet getätigt. Dies entspricht einem Zuwachs von rund 20 Prozent innerhalb eines Jahres. In Westeuropa liegt der Online-Anteil unter Autoteilekäufern laut der Studie mittlerweile bei 36 Prozent. In Deutschland soll der Anteil an Onlinekäufern von Autoteilen im Vergleich zum Vorjahr um rund zehn Prozent zugenommen haben.

In der Studie heißt es, dass rund 30 Prozent der Onlinekäufer nach eigenen Angaben erst durch das Internet zum Teilekauf gekommen sind, während sie dies vorher ihrer Werkstatt überlassen haben. Beinahe 50 Prozent der Onlinekäufer lassen ihre im Internet erworbenen Ersatz- oder Zubehörteile in einer Werkstatt einbauen, wird weiter ausgeführt. Im Fall von online gekauften Reifen liege dieser Anteil sogar bei rund 75 Prozent. Als Beleg werden auch die Ergebnisse des „AutoTeileOnlineMonitor“ (ATOM) herangezogen. Unbestreitbar ist, dass Digitalisierung und e-Commerce die tradierten Kundenbeziehungen im Automotive Aftersales nachhaltig verändern. Einige Experten sprechen davon, das sich immer mehr Autofahrer von ihrer Werkstatt emanzipieren und den Teilekauf aus ihrem Werkstattbesuch herauslösen. Online-Teilekäufer seien zwar eher preisbewusst und nennen zu etwa 50 Prozent einen günstigen Preis als Hauptgrund für ihren Online-Teilekauf, ein ebenso großer Anteil achte aber auch auf die Produktmarke und auf Sicherheitsaspekte.

Quelle: 

kle

Rubrik: 

Themen, die Sie interessieren könnten

  • So sehen die Pkw-Neuzulassungen in den Jahren 2016 und 2018 im Vergleich aus.

    261.749 Personenkraftwagen (Pkw) wurden laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) im Februar neu zugelassen. Das waren 7,4 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Dabei lag der Anteil der gewerblichen Zulassungen bei 63,1 Prozent (+0,8 Prozent). Die privaten Zulassungen stiegen um +21,3 Prozent.

  • Der Reifenfachhandel kann seinen Anteil von 42 Prozent am Reifenersatzgeschäft Pkw halten.

    Rund 55,1 Millionen Reifen wurden 2017 im Reifenersatzgeschäft in Deutschland laut dem Bundesverband Reifenhandel e.V. verkauft. Das entspricht einem leichten Plus von 0,5 Prozent im Durchschnitt aller Produktsegmente. Mit gut 92 Prozent der abgesetzten Stückzahlen sind dabei die sogenannten Consumer-Reifen mit großem Abstand das größte Segment im Reifenersatzgeschäft, gefolgt von Lkw-Reifen (knapp 5 Prozent) und Motorrad-Reifen (2,4 Prozent). Der Reifenfachhandel kann seinen Anteil von 42 Prozent am Reifenersatzgeschäft Pkw halten.

  • Continental beteiligt alle Mitarbeiter weltweit am Unternehmenserfolg.

    Continental beteiligt alle Mitarbeiter weltweit am erfolgreichen Geschäftsjahr 2017. Die Ausschüttungssumme steigt um rund 15 Prozent auf insgesamt über 170 Millionen Euro und liegt damit rund 20 Millionen Euro über dem Vorjahresniveau von 150 Millionen Euro. Die Ausschüttung an die anspruchsberechtigten Beschäftigten erfolgt Mitte April dieses Jahres.

  • Die Tabelle von Nokian zeigt die Umsatzentwicklung nach Marktgebieten und nach Geschäftsbereichen.

    Nokian Tyres hat seine Geschäftszahlen für 2017 bekannt gegeben. Eigenen Angaben zufolge schloss das Unternehmen das vergangene Geschäftsjahr positiv ab und blickt zuversichtlich auf 2018. Für 2018 rechnet Nokian bei den derzeitigen Wechselkursen mit einem Anstieg des Nettoumsatzes und des Betriebsergebnisses gegenüber 2017.