Antidumpingverfahren für Lkw-Reifen aus China

Freitag, 2 Februar, 2018 - 14:15
Am 11. August 2018 hat die Europäische Kommission bekannt gegeben, dass sie ein "Antidumpingverfahren betreffend die Einfuhren neuer und runderneuerter Reifen für von der für Omnibusse und Kraftfahrzeuge für den Transport von Waren verwendeten Art mit Ursprung in der Volksrepublik China" eingeleitet hat.

Am 11. August 2017 hat die Europäische Kommission bekannt gegeben, dass sie ein "Antidumpingverfahren betreffend die Einfuhren neuer und runderneuerter Reifen für von der für Omnibusse und Kraftfahrzeuge für den Transport von Waren verwendeten Art mit Ursprung in der Volksrepublik China" eingeleitet hat.

Nun wurde eine Durchführungsverordnung (EU) 2018/163 der Kommission vom 1. Februar 2018 zur zollamtlichen Erfassung der Einfuhren neuer und runderneuerter Reifen von der für Omnibusse und Kraftfahrzeuge für den Transport von Waren verwendeten Art mit Ursprung in der Volksrepublik China, gestützt auf den Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union, veröffentlicht.

Weitere Entwicklung

Aus der Verordnung ergeben sich natürlich einige Fragen: Werden Strafzölle erhoben und wenn ja, wie hoch werden diese sein? Wann wird diese Verordnung in Kraft treten? Nach dem uns vorliegenden Text kann die EU-Kommission wahrscheinlich gar nicht mehr anders, als Strafzölle zu verhängen. Auf Nachfrage beim Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk (BRV) könnten die Zölle zwischen 25 bis 35 Prozent liegen und ab Anfang Mai erhoben werden. Die endgültige Entscheidung liegt jedoch bei der EU. (oth)

Die Durchführungsverordnung der Europäischen Kommission finden Sie in unserem Downloadbereich.

Quelle: 

oth

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