AutoBild Allrad-Test: Sechs von zehn Pneus „vorBildlich“

Dienstag, 5 März, 2019 - 11:15
Der Goodyear Eagle F1 Asymmetric 5 sichert sich knapp den Testsieg des aktuellen AutoBild Allrad-Reifentests. Bildquelle: Goodyear.

Die AutoBild Allrad hat zehn Sommerreifen in der Dimension 225/55 R17 getestet, eine Größe, die passend für kompakte Allradler ist, wie zum Beispiel VW Tiguan, Ford Kuga oder MercedesBenz GLA. Als Testsieger geht der Goodyear Eagle F1 Asymmetric 5 hervor, gefolgt von den drei Zweitplatzierten Continental PremiumContact 6, Hankook Ventus Prime 3 und Nokian Powerproof.

Neben zahlreichen Premiummarken wurden auch Billigreifen überprüft mit dem Ergebnis, „dass es sich sehr wohl lohnt, mehr Geld auszugeben“, so die AutoBild-Reifentester. Denn der sehr günstige Reifen CST Medallion MD-A1 zeigt „erhebliche Schwächen bei Nässe“. Auch die Nassbremswege seien „gefährlich“ zu lang. Daher sagen die Reifentester: „nicht empfehlenswert“. Lediglich bei der Traktion auf Schlamm kann er punkten und überrascht die Tester in dieser Disziplin mit der besten Performance. Insgesamt hat AutoBild Allrad 15 verschiedene Disziplinen getestet, eingeteilt in die Kategorien „Gelände“, „Nässe“ und „Trockenheit“.

Große Überraschungen im Ergebnis bietet der Reifentest nicht. Die Qualitätsdichte der Reifen scheint sehr dicht beisammen zu liegen, was dadurch deutlich wird, dass allein drei Reifen auf dem zweiten Platz rangieren, zwei weitere Reifen sich den sechsten Platz teilen und allein sechs der zehn getesteten Reifen ein „vorBildich“ erhalten.

„Der Goodyear ist zwar teuer, aber einfach der Beste der zehn Sommerreifen für Allrad“, heißt es im Fazit der AutoBild Allrad. „Vorbildliche Fahrqualitäten auf allen Untergründen“ mit den „kürzesten Nass- und Trockenbremswegen“ heißt es weiter im Urteil der AutoBild Allrad zu dem Testsieger Goodyear Eagle F1 Asymmetric 5. Knapp muss sich der Continental PremiumContact 6 geschlagen geben, der als „ausgesprochener Asphaltspezialist“ auf dem zweiten Platz landet. Auch er kann mit kurzen Nass- und Trockenbremswegen punkten.

Der Continental Reifen darf sich aber den zweiten Platz mit dem Hankook Ventus Prime 3 teilen, der die Tester durch eine „hohe Zugkraft im Gelände“ und durch ein „gutes Preis-Leistungs-Verhältnis“ überzeugt, sowie mit dem Nokian Powerproof, der ein „hohes Leistungspotential auf allen Untergründen“ bescheinigt bekommt.

Maxxis, eine Marke die zu Cheng Shin Tire gehört, erreicht mit dem  Premitra 5 den fünften Platz im Test. Zu seinen „Schwächen“ zählen eine „mäßige Zugkraft auf nassem Gras und sandigem Untergrund“. Überzeugen kann er die Tester hingegen beim Aquaplaning. Hier stellen die Reifentester „höchste Sicherheitsreserven“ fest.

Bridgestone und Toyo teilen sich den sechsten Platz. Mit „ausgewogenen Fahreigenschaften auf allen Untergründen“ und einer „hohen Aquaplaningsicherheit“ bekommt der Premiumreifen Bridgestone Turanza T005 noch die Bewertung „vorBildlich“. Lediglich seine Traktion auf Gras sei nur mäßig. Der günstigere Reifen Toyo Proxes Sport wird aufgrund „verlängerter Bremswege auf nasser Piste“ etwas abgewertet. Er kann allerdings auf Schotter und trockener Strecke punkten.

Es folgt der Nexen N’Fera RU1 SUV, der auf Nässe etwas verlängerte Bremswege zeigt und nach Angaben der Tester einen deutlich erhöhten Rollwiderstand vorweist. Ebenso wie der Toyo bekommt er die Schulnote „gut“. „Bedingt empfehlenswert“ schneidet der Cooper Zeon CS8 auf Platz neun ab. Zwar kann er im Gelände punkten, doch Abstriche gibt es aufgrund deutlich verlängerter Nassbremswege.

Weitere Reifentestergbnisse finden Sie in unsere Reifentest-Datenbank.

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akl

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