Betriebsergebnis von Trelleborg Wheel Systems sinkt deutlich

Freitag, 25 Oktober, 2019 - 13:00
Das geringere Betriebsergebnis von Trelleborg Wheel Systems hat auch die zahlen der gesamten Unternehmensgruppe beeinträchtigt. Bildquelle: Trelleborg.

Die schwedische Trelleborg-Gruppe hat ihre Ergebnisse für das dritte Quartal 2019 veröffentlicht. Während das Unternehmen seinen Nettoerlös um sechs Prozent auf rund 822 Millionen Euro steigern konnte, sank das operativ Ergebnis (EBIT) im Vergleich zum Vorjahr auf etwa 96,5 Millionen Euro (minus 8,6 Prozent). Auch die Zahlen der Sparte Trelleborg Wheel Systems lagen deutlich unter dem Vorjahresniveau.

„Das dritte Quartal war geprägt von einer etwas schwächeren organischen Umsatzentwicklung in einer Reihe von Marktsegmenten, die durch eine gute Entwicklung im Luft- und Raumfahrtbereich sowie einen deutlichen Umsatzanstieg bei Öl und Gas sowie bei Infrastrukturlösungen teilweise kompensiert wurde“, berichtet der Präsident und CEO von Trelleborg, Peter Nilsson. Der Rückgang des Betriebsergebnisses sei hauptsächlich auf geringere Umsätze und Lageranpassungen bei Trelleborg Wheel Systems zurückzuführen, teilte er weiter mit.

Für das dritte Quartal 2019 verzeichnete Trelleborg Wheel Systems einen Umsatzrückgang von drei Prozent auf rund 207 Millionen Euro. Das operative Ergebnis ging gar um knapp 46 Prozent zurück und lag bei rund 13,5 Millionen Euro. Da die Nachfrage nach Reifen sowohl im Agrarsektor als auch nach Reifen für den Materialtransport- und Baufahrzeuge im Laufe des Quartals in den meisten Märkten weiter zurückgegangen sei, habe man beschlossen, die Produktion unter dem Niveau der Nachfrage zu halten. So wolle man die Lagerbestände an eine schwächere Marktsituation anzupassen, was sich bisher negativ auf das Ergebnis von Trelleborg Wheel Systems ausgewirkt habe, erläutert Nilsson.

Für das letzte Quartal 2019 rechnet Nilsson für die gesamte Unternehmensgruppe mit einer ähnlichen Marktsituation wie im dritten Quartal: „Insgesamt gehen wir davon aus, dass die Nachfrage im letzten Quartal des Jahres auf dem Niveau des dritten Quartals liegen wird und einen ungünstigen Umsatzmix ähnlich dem im dritten Quartal aufweisen wird. Wie bisher beobachten wir die wirtschaftliche Entwicklung aufmerksam und sind für schwankende Marktbedingungen gut gerüstet.“

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dw

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