Bilstein rät: Auch Stoßdämpfer sollten regelmäßig zur Vorsorge

Donnerstag, 28 März, 2019 - 17:00
Bilstein rät Autofahrern im Frühjahr die Funktionstüchtigkeit ihrer Stoßdämpfer überprüfen zu lassen. Bildquelle: Bilstein.

Sowohl eine hohe Belastung – wie etwa durch schlechte Straßen – als auch zeitlicher Verschleiß wirken sich extrem auf den Zustand der Stoßdämpfer aus. Durch nasses Winterwetter und aggressives Streusalz kommen außerdem noch mögliche Korrosionsschäden hinzu. Bilstein rät Autofahrern daher, ihre Stoßdämpfer im Frühling regelmäßig vom Profi prüfen lassen; unabhängig vom Wetter sollte das sowieso nach jeweils 20.000 Kilometern Fahrleistung geschehen.

Im Übrigen gelten die genannten Gefahren auch für die Fahrwerk-Federn, die ebenfalls rosten oder sogar brechen können. Autofahrer, die den Checkup im Rahmen des saisonalen Reifenwechsels oder eines Frühjahrs-Checks gleich mit erledigen lassen, haben kaum zusätzlichen Aufwand. Auch die Kosten sind meist überschaubar.

Wie fast alle Metallteile können die Stoßdämpfer rosten, dabei undicht werden, und somit an Stabilität verlieren. Da viele Autofahrer ihre Stoßdämpfer selten bis nie überprüfen lassen und die regelmäßige Hauptuntersuchung hier kaum Anhaltspunkte liefert, „braut“ sich so im Auto oft eine unerkannte Gefahr zusammen: Bei Kurvenfahrten oder Ausweichmanövern steigt das Risiko, dass das Fahrzeug ausbricht, weil die Reifen schnell an Bodenhaftung verlieren. Zudem kann sich der Bremsweg um bis zu 20 Prozent verlängern und das Aquaplaning-Risiko kann steigen.

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dw

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