Bosch setzt auf vernetzte und datenbasierte Lösungen

Freitag, 14 September, 2018 - 10:30
Manfred Baden, Vorsitzender des Bosch-Geschäftsbereichs Automotive Aftermarket, sieht große Möglichkeiten durch vernetzte Lösungen für Diagnose und Werkstattprozesse.

Bosch bekleidet eigenen Angaben zufolge eine führende Rolle in der Modifikationsphase der Automobilbranche. Vernetzung, Automatisierung, optimierte Antriebssysteme oder elektrifizierte Mobilität – anlässlich der Automechanika stimmten die Unternehmensverantwortlichen auf die Zukunft ein. Bosch setzt verstärkt auf vernetzte und datenbasierte Lösungen.

Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC kommunizierte kürzlich, dass bis 2025 mehr als 470 Millionen vernetzte Fahrzeuge weltweit unterwegs sein werden. Die großen Player der Branche bringen sich in Stellung. Wer unter den Zulieferern die Strategie in den letzten Jahren nicht den automobilen Trends entsprechend ausgerichtet hat, wird den unternehmerischen Tod erleiden. Manfred Baden, Vorsitzender des Bosch-Geschäftsbereichs Automotive Aftermarket, sieht das eigene Unternehmen natürlich bestens gerüstet. Der Markt für Angebote rund um Software und Datendienste im Aftermarket werde deutlich steigen und das künftige Wachstum der Branche weltweit mitbestimmen. „Bosch Automotive Aftermarket will auch 2018 weiter wachsen. Mit innovativen Konzepten für die effektive und effiziente Wartung und Reparatur über den gesamten Produktlebenszyklus sowie vernetzten Lösungen für Diagnose und Werkstattprozesse unterstützen wir unsere Partner sowohl beim aktuellen wie auch dem künftigen Fahrzeugbestand“, so Baden.

Lesen Sie einen ausführlichen Bericht im Automechanika-Spezial der Oktober-Ausgabe.

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