Bridgestone ändert Führungsstruktur

Freitag, 23 August, 2019 - 14:00
Paolo Ferrari übernimmt bei Bridgestone noch mehr Verantwortung.

Bridgestone Europa gibt die Änderung in der Führungsstruktur mit Wirkung zum 16. September bekannt. Diese Anpassungen stehen laut Unternehmensangaben in Verbindung mit den kürzlich von Bridgestone angekündigten globalen Führungswechseln. Zudem seien sie Teil einer breiteren Nachfolgestruktur, die darauf ausgerichtet sei, globale Führungskräfte im gesamten Unternehmen zu fördern.

Die primären Veränderungen im Executive Committee sind nach Aussage der Verantwortlichen durch die Ausweitung des Geschäftsbereichs Solutions von Bridgestone geprägt. Dazu gehörten neue Bereiche wie Flottenlösungen, das Bestreben, die durchgehende Wertschöpfungskette in einem zunehmend komplexen und digitalen Produktionsumfeld zu fördern, die Zusammenarbeit zwischen Forschung und Entwicklung (F&E) und Fertigung zu stärken sowie die steigende Digitalisierung der Produktion zu nutzen.

Die Funktionen der Führungsebene, die an Paolo Ferrari, CEO & President von Bridgestone EMEA, berichten, werden wie folgt angepasst: Laurent Dartoux, derzeit Chief Strategy und Marketing Officer bei Bridgestone EMEA sowie Corporate Officer von Bridgestone, wird in Übereinstimmung mit seiner CSMO-Funktion die Position des Chief Operating Officer von Bridgestone EMEA übernehmen. Laurent Dartoux wird mehrere seiner derzeitigen Aufgabenbereiche weiterhin verantworten, darunter: Brands Marketing, Corporate Communications und Solutions & Strategy sowie TomTom Telematics, Mergers & Acquisitions und CSR. Darüber hinaus wird Laurent Dartoux die Verantwortung für die Bereiche Manufacturing Operations, Logistics und Supply Chain Management und Procurement übernehmen, um die operative Kernstrategie des Unternehmens weiter zu beschleunigen.

Emilio Tiberio, der kürzlich zum Chief Technology Officer von Bridgestone EMEA und zum Corporate Officer von Bridgestone ernannt wurde, wird sowohl die Verantwortung für Quality & Environment, Safety & Health als auch für Regulatory & Public Affairs übernehmen. Emilio wird zudem Leiter der Abteilung für System Engineering von Bridgestone. Diese neue Abteilung wurde geschaffen, um die Zusammenarbeit zwischen Forschung, Entwicklung (F&E) und Fertigung zu stärken. Astrid Rahn, Chief Financial Officer von BSEMEA, wird neben ihren bisherigen Aufgaben auch die Verantwortung für die IT übernehmen. Sie wird das Management der IT-Investitionen zwischen der Kerninfrastruktur und den Anforderungen, die durch den digitalen Wandel von Bridgestone EMEA ausgelöst werden, steuern. Riccardo Cichi, Chief Sales Officer von BSEMEA, soll seine Handels- und Verbraucherorganisation stärken, indem er das Consumer & Commercial Product Planning in die CSO-Funktion integriert und so eine noch stärkere Ausrichtung an Kunden- und Marktbedürfnissen verfolgt.

In der globalen Hauptgeschäftsstelle wurden mehrere neue Positionen besetzt. Paolo Ferrari, Executive Vice President und Executive Officer von Bridgestone, CEO & President von Bridgestone EMEA und Chairman of the Board von Bridgestone Americas, wird die zusätzliche Verantwortung als G-Chief Digital Strategic Officer (G-CDSO) übernehmen. Diese neue Funktion nimmt Paolo Ferrari neben seinen anderen Funktionen, einschließlich der des CEO EMEA, ein. „In einer sich durch Trends wie Urbanisierung, Klimawandel und Digitalisierung schnell wandelnden Welt verändern auch wir uns. Ich bin zuversichtlich, dass die Veränderungen in unserem Bridgestone EMEA-Führungsstab dazu beitragen werden, unseren steten Wandel vom Premium-Reifenhersteller zu einem führenden Anbieter von Mobilitätslösungen zu beschleunigen und unsere Aktivitäten in diese Richtung zu bündeln“, sagt Paolo Ferrari. „Da sich unsere Branche immer mehr zu einer ‚CASE‘-Mobilität (connected, autonomous, shared und electrified) entwickelt, bin ich stolz darauf, zu den zukünftigen Wachstumszielen von Bridgestone beitragen zu können, indem ich die digitalen Geschäftsmöglichkeiten nutze und unser Unternehmen und unsere Industrie in die Zukunft der Mobilität führe.“

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