Bridgestone führt Leichtbau-Reifentechnologie Enliten ein

Freitag, 14 Juni, 2019 - 11:15
Die Leichtbau-Reifentechnologie Enliten soll helfen, den Materialverbrauch und CO2-Emissionen zu reduzieren.

Bridgestone hat den Launch seiner Leichtbau-Reifentechnologie angekündigt. Enliten soll den Materialverbrauch und Rollwiderstand signifikant verringern. Die Technologie trage zur Reduzierung von CO2-Emissionen eines Fahrzeugs bei und gewährleistet dabei die gleiche Verschleißfestigkeit wie ein Standardreifen in der Erstausrüstung.

Bridgestone liefert mit der Einführung eine weitere Lösungsoption im Kontext der Problemfelder Ressourcenverknappung und Klimawandel. Die europäischen Gesetzgeber legen den Erstausrüstern immer strengere Zielvorgaben zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes ihrer Fahrzeuge auf. Enliten ist laut Unternehmensangaben eine Lösung, um diese Ziele mit Erstausrüstungsreifen zu erreichen. Die Technologie reduziert nach Angabe der Verantwortlichen den Rollwiderstand eines Pkw-Reifens um durchschnittlich 20 Prozent gegenüber dem eines Premium-Touring-Sommerreifens. Das Produktionsgewicht reduziere sich um durchschnittlich 10 Prozent. Die Technologie kombiniert eine patentierte Gummimischung, die ein verbessertes Verschleißverhalten, eine geringere Profiltiefe, eine reduzierte und verstärkte Dicke des Innerliners sowie ein neues, spezielles Formkonzept bietet, so der Hersteller. „Nachhaltiger zu werden liegt in der Verantwortung aller Menschen und Unternehmen auf der Erde. Bei Bridgestone arbeiten wir beispielsweise immer auf Basis unserer Nachhaltigkeitsstrategie ‚Our Way to Serve‘. Natürlich haben unsere Kunden ihre eigenen Initiativen und als ihr Partner sind wir dafür verantwortlich, dass sie ihre Ziele so gut wie möglich erreichen können“, sagt Paolo Ferrari, CEO und Präsident bei Bridgestone EMEA.

In Kürze wird Bridgestone Partnerschaften bekannt geben, bei denen die Enliten Technologie bei Fahrzeugen im europäischen Markt eingesetzt wird. Lesen Sie mehr in der August-Ausgabe.

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