BRV: EU-Kommission leitet Anitidumpingverfahren ein

Freitag, 11 August, 2017 - 13:30
Die Europäische Kommission hat ein „Antidumpingverfahren betreffend die Einfuhren neuer und runderneuerter Reifen für von der für Omnibusse und Kraftfahrzeuge für den Transport von Waren verwendeten Art mit Ursprung in der Volksrepublik China“  eingeleitet.

Mit der heutigen (11.08.2017) Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union (217/C 264/13) hat die Europäische Kommission bekannt gegeben, dass sie ein „Antidumpingverfahren betreffend die Einfuhren neuer und runderneuerter Reifen für von der für Omnibusse und Kraftfahrzeuge für den Transport von Waren verwendeten Art mit Ursprung in der Volksrepublik China“ eingeleitet hat.  

Wie der Veröffentlichung zu entnehmen ist, wurde der Antrag am 30. Juni 2017 von dem Bündnis gegen unfaire Reifeneinfuhren im Namen von Herstellern gestellt, auf die mehr als 45 Prozent der gesamten Unionsproduktion neuer und runderneuerte Reifen für von der für Omnibusse und Kraftfahrzeuge für den Transport von Waren verwendeten Art entfallen. Weiter heißt es, dass es sich „bei der von der Untersuchung betroffenen Ware um bestimmte Luftreifen aus Kautschuk, neu oder runderneuert, von der für Omnibusse und Kraftfahrzeuge für den Transport von Waren verwendeten Art“ handelt. Die Untersuchung soll binnen 15 Monaten nach Veröffentlichung dieser Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union abgeschlossen werden.

Die komplette Veröffentlichung kann im internen Bereich der Homepage des Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e.V. (BRV) direkt nach dem Mitgliederlogin herunterladen werden.

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akl

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