Conti korrigiert Prognose für Geschäftsjahr 2018

Mittwoch, 22 August, 2018 - 16:00
Aufgrund reduzierter Umsatzerwartungen, Kostensteigerungen sowie Gewährleistungsfällen korrigiert Continental seine Prognose für das Geschäftsjahr 2018.

Aufgrund reduzierter Umsatzerwartungen, Kostensteigerungen sowie Gewährleistungsfällen korrigiert Continental seine Prognose für das Geschäftsjahr 2018. Die angepasste Umsatzerwartung entspricht einschließlich aller für das Geschäftsjahr 2018 erwarteten, negativen Wechselkurseffekte rund 45 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Umsatz 2017 werde das voraussichtliche organische Wachstum mehr als 4 Prozent betragen.

Als Grund für die Korrektur wird angeführt, dass das Erstausrüstungsgeschäft insbesondere in Europa und China in den Automotive-Divisionen sowie in der Division ContiTech unter den Erwartungen liegt. Darüber hinaus führt in beiden Regionen ein nachfrageschwächeres Marktumfeld im Reifenbereich zu einer reduzierten Umsatzerwartung. In Folge des hohen Auftragseingangs, der zum Halbjahr das Rekordniveau von mehr als 20 Milliarden Euro erreicht habe, erhöhen sich laut den Verantwortlichen die Entwicklungskosten in der Automotive Group. Zusätzliche Belastungen resultieren offenbar zum einen aus Anlaufkosten in der Division ContiTech, zum anderen aus erhöhten Kosten im Antriebsbereich aufgrund der Umstellung auf Produkte und Systeme für Hybrid- und Elektrofahrzeuge. Das Unternehmen hat als Reaktion darauf Maßnahmen zur Senkung von Produktionskosten ergriffen.

Für das dritte Quartal rechnet Continental auf Konzernebene aus heutiger Sicht mit einem Umsatz in Höhe von rund 11 Milliarden Euro und einem bereinigten operativen Ergebnis (EBIT bereinigt) von mehr als 700 Millionen Euro. Das vierte Quartal werde von den aufgeführten Effekten ebenso beeinflusst werden. Den Umsatz der Rubber Group prognostizieren die Conti-Entscheider auf rund 17,5 Milliarden Euro (bisher: rund 18 Milliarden Euro).

Quelle: 

kle

Rubrik: 

Themen, die Sie interessieren könnten

  • Continental setzt sich beim Ranking „Marke des Jahres 2018“ in der Kategorie „Autozubehör & -services“ auf den ersten Platz. Quelle: YouGov BrandIndex.

    YouGov hat in Kooperation mit dem Handelsblatt die „Marken des Jahres 2018“ ermittelt. Bewertet wurde der „allgemeine Eindruck, Qualität, Preis-Leistungs-Verhältnis, Kundenzufriedenheit, Weiterempfehlungsbereitschaft und Arbeitgeberimage“. In der Kategorie „Automotive & Logistik“ liegt in der Unterkategorie „Autozubehör & -services“ Continental auf dem ersten Platz.

  • Die Grafik von JYMEO zeigt die „beliebtesten Reifenmarken“ in den jeweiligen europäischen Ländern.

    JYMEO hat 2018 eine Studie über die beliebtesten Reifenmarken der Europäer durchgeführt. Die Analyse basiert auf den Suchanfragen von Millionen Europäern auf den Webseiten welchereifen.de, welchereifen.ch, et cetera. Zum vierten Mal in Folge belegt Michelin den ersten Platz, gefolgt von Continental und Goodyear.

  • Auf der EICMA in Mailand wurde der ContiTrailAttack 3 erstmals gezeigt.

    Continental hat auf der EICMA in Mailand die dritte On-/Offroad-Reifengeneration ContiTrailAttack 3 vorgestellt. Neu im Programm der Korbacher ist außerdem der ContiScoot. Darüber erweitert Continental sein Angebot an „gummifreien“ Schläuchen für Motorrad- und Rollerreifen.

  • Der „Marketing Preis 2018“ wurde in Hannover an Kärcher überreicht.

    Kärcher gewinnt den „Marketing Preis 2018“ des Deutschen Marketing Verbandes (DMV). „Wir freuen uns sehr, dass wir diesen bedeutenden Award bereits zum zweiten Mal erhalten haben“, so Hartmut Jenner, Vorsitzender des Vorstands der Alfred Kärcher SE & Co. KG. „Die Auszeichnung bestätigt uns auf dem Weg, Kärcher als die herausragende Marke für erstklassige Reinigungslösungen zu etablieren.“