Conti und Vodafone entwickeln digitalen Schutzschild im Straßenverkehr

Montag, 11 Juni, 2018 - 12:30
Vodafone und Continental bündeln die Kräfte für Sicherheit im Straßenverkehr.

Der Telekommunikationskonzern Vodafone und Continental starten zur CeBIT eine Kooperation mit dem Ziel, die Sicherheit auf Deutschlands Straßen durch intelligent vernetzte Fahrzeuge zu vergrößern. Im 5G Mobility Lab von Vodafone arbeiten die Partner ab sofort an konkreten Anwendungsszenarien. Im Fokus stehen ein digitales Schutzschild für Fußgänger und Radfahrer sowie ein vernetzter Stau-Warner. Realisiert werden die Anwendungen laut Unternehmensangaben durch die Kommunikationstechnologien 5G, Cellular Vehicle-to-Everything (Cellular V2X) und Mobile Edge Computing.

Beide Unternehmen führen folgende Zahlen auf: Im vergangenen Jahr krachte es jeden Tag 7100 Mal auf Deutschlands Straßen, das statistische Bundesamt verzeichnet täglich etwa 1060 Verletzte und neun Verkehrstote. Vodafone und Continental wollen diese Zahlen mit neuen Vernetzungs-Technologien senken. "Wenn das Handy auf der Straße zum digitalen Schutzschild wird, kann das Menschenleben retten", so Vodafone CEO Hannes Ametsreiter. Johann Hiebl, Leiter des Geschäftsbereichs Infotainment und Connectivity bei Continental, sagt: "Continental arbeitet seit mehr als 20 Jahren daran, Fahrzeuge untereinander und mit ihrer Umwelt zu vernetzen. Das Fahrzeug muss sich heute sowohl im Straßen- als auch im Datennetz souverän bewegen können. In der Kooperation mit Vodafone bringen wir die Experten aus beiden Welten zusammen, um den Verkehr der Zukunft dank smarter Kommunikationstechnologien wie 5G, Cellular V2X und Mobile Edge Computing gemeinsam sicherer zu machen.“ Im 5G Mobility Lab optimieren die Partner eigenen Angaben zufolge das Mobilfunknetz für die enormen Anforderungen der Automobilbranche.

Lesen Sie Details im IT-Spezial der August-Ausgabe.

Quelle: 

kle

Rubrik: 

Themen, die Sie interessieren könnten

  • Simone Corres, Referent Supply Chain Risk and Process Management, Petra Becker, Head of Supply Network and SC Risk Management, Jürgen Braunstetter, Leiter Supply Chain Management Automotive, Tatjana Wagner, Manager Organizational Development Automotive IT, Continental (v.l.n.r.) Bildquelle: Conti

    Continental gewinnt den VDA Logistik Award 2019. Das Technologieunternehmen überzeugte die Jury mit seinen Lösungen für ein ganzheitliches Risiko- und Allokationsmanagement.

  • Angesichts des gesellschaftlichen und technologischen Wandels, insbesondere im Bereich Mobilität, wandelt sich Bridgestone von einem Reifenhersteller zu einem Anbieter von Mobilitätslösungen.

    Bridgestone Europe und Iris Capital haben eine Corporate-Venture-Partnerschaft beschlossen. Ziel der Zusammenarbeit ist es, in Mobilitätsdienste, Industrie-4.0-Lösungen und digitale Transformationstechnologien in Europa, dem Nahen Osten und Afrika zu investieren.

  • Dank der Empfehlungen der Continental Field Engineers sollen Sicherheit und Produktivität gesteigert, während Kosten und Reifenverschleiß reduziert werden.

    Continental will die Entwicklung digitaler Lösungen für die Bau- und Bergbauindustrie der Zukunft aktiv vorantreiben. „Die effiziente und sichere Baustelle der Zukunft funktioniert nicht ohne digitalen Mörtel. Vernetzte und intelligente Baufahrzeuge und -maschinen sind elementare Bausteine für schnellere, sichere und vor allem effizientere Prozessabläufe auf Baustellen“, so Hans-Jürgen Duensing, als Mitglied des Continental-Vorstands unter anderem für den Bereich Off-Highway verantwortlich.

  • Die Abteilung Investor Relations der Continental AG in Hannover wird nun von Bernard Wang geleitet.

    Die Abteilung Investor Relations der Continental AG in Hannover steht ab dem 1. Januar 2019 unter neuer Leitung: Bernard Wang (38), bisher in gleicher Funktion bei Linde plc in München tätig, übernimmt die Nachfolge von Rolf Woller (45), der Continental auf eigenen Wunsch zum Jahresende 2018 verlässt.