Continental-Vorstand beschließt organisatorische Umbauten

Mittwoch, 18 Juli, 2018 - 14:30
Den Worten des CEOs Dr. Elmar Degenhart zufolge, stärken die jetzigen Veränderungen die Wettbewerbsfähigkeit des erfolgreichen Werte- und Wertverbunds Continental dauerhaft.

Der Vorstand des Technologieunternehmens Continental gibt einen der größten organisatorischen Umbauten in der Unternehmensgeschichte bekannt. Das Dax-Unternehmen beabsichtigt damit, weiter schneller zu wachsen als seine relevanten Märkte und neue Wachstumspotenziale auf den entscheidenden Zukunftsfeldern der Mobilität voll auszuschöpfen.

Der Beschluss sieht die Bildung einer Holding-Struktur der Continental AG unter der neuen Dachmarke „Continental Group“ vor. Sie wird von drei geschäftlichen Säulen mit der Bezeichnung „Unternehmensbereiche“ getragen. Dazu zählen „Continental Rubber“, „Continental Automotive“ und „Powertrain“. Die Berichtsstruktur und die neuen Bezeichnungen sollen ab 2020 angewendet werden.

Die Unternehmensbereiche sollen nach und nach aufgebaut beziehungsweise wo notwendig angepasst werden. Diese Veränderung bedarf der Zustimmung des Aufsichtsrats der Continental AG. Ebenso die Verselbstständigung der heutigen Division Powertrain unter neuer Firmierung und Leitung bis Anfang 2019. Ihr Teilbörsengang ist voraussichtlich ab Mitte 2019 möglich. Außerdem werden bis Anfang 2020 die bisherigen Divisionen Chassis & Safety und Interior neu formiert. Aus ihnen werden zwei Geschäftsfelder unter den neuen Bezeichnungen „Autonomous Driving Technologies“ und „Vehicle Networking Technologies“ hervorgehen. Ihre Geschäftsverläufe werden im künftigen Unternehmensbereich „Continental Automotive“ berichtet. Unterstützt werden beide durch eine neugeschaffene, zentrale Forschung und Entwicklung Automotive. Die beiden heutigen Divisionen Reifen (zukünftige Bezeichnung „Tire Technologies“) und ContiTech bleiben in ihren eigenständigen Organisationsformen unverändert bestehen. Ihre Geschäftsverläufe werden im künftigen Unternehmensbereich „Continental Rubber“ berichtet.

„Heute ist ein historischer Tag für Continental. Wir starten voll durch in die Zukunft der Mobilität. Unsere große Veränderungsbereitschaft und Veränderungsfähigkeit sind herausragende Wettbewerbsvorteile, die wir jetzt voll ausspielen. Denn unsere Neuaufstellung ermöglicht uns höchstmögliche Flexibilität und Agilität. Im erfolgreichen Werte- und Wertverbund Continental wachsen wir an den Anforderungen und bleiben dauerhaft wettbewerbsfähig. Er fördert weitere, wegweisende und innovative Spitzenleistungen. Wir eröffnen mit ihm neue, erfolgversprechende Perspektiven für unsere Kunden, Mitarbeiter, Investoren und allen anderen Bezugsgruppen“, so Dr. Elmar Degenhart, Continental-Vorstandsvorsitzender.

Lesen Sie einen ausführlichen Bericht in der September-Ausgabe von AutoRäderReifen-Gummibereifung.

Quelle: 

akl

Rubrik: 

Themen, die Sie interessieren könnten

  • Continental-Vorstandsvorsitzender Dr. Elmar Degenhart richtet Continental mit Neuaufstellung auf Mobilität der Zukunft aus.

    Die Continental-Verantwortlichen sehen ihr Unternehmen im Wandlungsprozess der Autoindustrie gut aufgestellt. Der Vorstandsvorsitzende Dr. Elmar Degenhart skizzierte im Rahmen der Aktionärsversammlung, wie das Technologieunternehmen sich künftig positioniert. Die gleichzeitig vorgestellten Unternehmenszahlen signalisieren Handlungsfähigkeit.

  • Constantin Batsch von Continental verantwortet das Ersatzgeschäft.

    Continental informiert darüber, eine Designklage gegen Heuver Bandengroothandel B.V. gewonnen zu haben. Laut Unternehmensangaben bestätigte das Landgericht Hamburg mit einem Urteil im Dezember 2018 die Auffassung, dass bestimmte Reifen der Marke Aeolus ein EU-Geschmacksmuster von Continental verletzen.

  • Continental ruft seine Mitarbeiter zur Stimmabgabe bei der Europawahl vom 23. bis 26. Mai 2019 auf. Bildquelle: Continental AG.

    Das Technologieunternehmen Continental ruft seine Mitarbeiter in Europa dazu auf, bei der Europawahl vom 23. bis 26. Mai 2019 ihre Stimmen abzugeben. Der Aufruf richtet sich an die rund 140.000 Mitarbeiter die Continental an über 250 europäischen Standorten in fast allen EU-Ländern beschäftigt.

  • Neuer Hochleistungsprüfstand zur Brennstoffzellen-Forschung an der TU Chemnitz eingeweiht. (v.l.)Prof. Dr. Gerd Strohmeier, Rektor der TU Chemnitz, Stephan Rebhan, Leiter Powertrain Technology & Innovation (Continental), Martin Dulig, Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr und stellvertretender Ministerpräsident des Freistaates Sachsen sowie Prof. Dr. Thomas von Unwerth, Inhaber der Professur Alternative Fahrzeugantriebe an der TU Chemnitz.

    Die Division Powertrain von Continental baut den Bereich Brennstoffzellentechnologie weiter aus. Im Rahmen einer strategischen Kooperation mit der Technischen Universität Chemnitz, Professur für Alternative Fahrzeugantriebe (ALF), wurde am 17. Juli das neu eingerichtete Brennstoffzellenlabor für Brennstoffzellentechnologie eingeweiht.