General Tire Grabber X3 überzeugt LRO-Reifentester

Mittwoch, 7 Februar, 2018 - 12:00
Der General Tire Grabber X3 kämpft sich durch schlammige Böden.

Fahrer von allradgetriebenen Wagen, die auch in schwerem, schlammigen Gelände vorankommen wollen, müssen so genannte MT-Reifen (MT = Mud Traction) montieren. Die englische Fachzeitschrift „Land Rover Owner International“ (LRO) hat in ihrem aktuellen Reifentest (März/ 2018) den Grabber X3 von General Tire und den BF Goodrich MT KM2 miteinander verglichen. Die Redaktion testete Reifen der Größe 245/75 R 16, das Testfahrzeug war ein Land Rover Discovery 2 Td5.

Für den Test mussten die beiden Reifen sich zwei Tage lang durch Schlammlöcher und rutschige Hügel in Snugg’s Pit, das liegt zwischen Sudbury, Suffolk und Belchamp Otten in Essex, kämpfen. Die Redakteure betonen, dass ein Vergleich dadurch erschwert wird, da sich die Bedingungen jeder Zeit ändern können, sei es zum Beispiel das Austrocken des Bodens während eines Tests. „Wir können nicht behaupten, dass dies ein perfekter wissenschaftlicher Vergleich ist, aber wir haben unser Bestes gegeben, um sicherzustellen, dass das, was wir herausgefunden haben, ein faires und sorgfältiges Fazit ist“, schreiben die Tester.

Insgesamt zehn verschiedene Tests hat LRO durchgeführt. Beim Bremen auf nassen Straßen stellen die Reifentester fest, dass beide Reifen kurze Bremswege vorweisen, der Grabber allerdings etwas früher zum Stehen kommt. Auch beim Geräusch auf der Straße soll der Grabber etwas leiser sein. Ebenso beim Ausbrechen aus schlammigen Spurrinnen oder der Fahrt über eine verschlammte Piste setzt sich der General Tire gegenüber dem BF Goodrich durch.

In einigen Testdisziplinen, wie zum Beispiel beim Fahren durch ein zerfurchtes Schlammloch oder einen rutschigen Berg hoch und herunter schneiden die beiden Reifen mit Gleichstand ab. Beim Hochfahren eines Sandhügels liegt jedoch der BF Goodrich MT KM2 vorne. Dafür kann der General Grabber X3 die Reifentester im Test „mud run“ (Schlammfahrt) überzeugen. In diesem Test geht es darum, Eindrücke vom Grip bei Geradeausfahrten, Seitengrip und Seitenführung zu sammeln. Beide Reifen zeigen laut den Testern eine gute Performance bei der Traktion. Die Grabber Reifen sollen jedoch etwas besser darin gewesen sein, aufgrund des Seitenwanddesigns, einen engeren Bogen zu fahren. Auch wenn der BF Goodrich Reifen Grip zeige und vorankommt, so fährt er den Eindrücken der Tester zufolge weitere Linien als der Grabber. Insgesamt fällt das Ergebnis des Reifentests knapp aus. Der Grabber X3 sammelt zusammengefasst 79 Punkte und der BF Goodrich 74.

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akl

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