Generalkonsulin von Frankreich besucht Michelin-Reifenwerk

Dienstag, 15 Mai, 2018 - 14:45
Erinnerungsfoto der Generalkonsulin Pascale Trimbach (vorne, im braunen Kostüm) und ihrem Stellvertreter Franck Ristori (3. v. r.) mit dem Michelin Mann sowie (v. l.) Marie-Christine Grün, Nicolas Krast, Patrick Mohr, Nicolas Rouleux, Personalleiter Peter Kubitscheck, Werkdirektor Christian Metzger und Marie-Laure Goyallon. (Foto: Michelin/Ulrike Dalheimer)

Im Michelin Reifenwerk Bad Kreuznach arbeiten unter den mehr als 1.500 Beschäftigten zurzeit auch 20 Französinnen und Franzosen. Die Generalkonsulin von Frankreich Pascale Trimbach lernte einige von ihnen kürzlich kennen. Sie war aus Frankfurt am Main ins Naheland gereist, um den rheinland-pfälzischen Standort des Michelin Konzerns kennenzulernen.

Werkdirektor Christian Metzger, Personalleiter Peter Kubitscheck und fünf französische Michelinerinnen und Micheliner begrüßten die Generalkonsulin und ihren Stellvertreter Franck Ristori. In fließendem Französisch stellte Metzger den Gästen zunächst das Unternehmen und die Region Bad Kreuznach in einer Präsentation vor. Anschließend führte er sie durch die Fertigungshallen. Zwei der französischen Micheliner unterstützten ihn dabei sach- und sprachkundig. Sie zeigten Trimbach nicht nur die Anlagen und Produktionsmethoden. Die Generalkonsulin erfuhr auch, dass die Michelin-interne Fachsprache viele Lehnwörter aus ihrer Muttersprache enthält. So spricht auch der Micheliner aus Naheland, Hunsrück und Nordpfalz ganz selbstverständlich vom „Tambour“ (Trommel), den „Tringles“ (Wulstkernen), den „Tissus“ (Vorprodukt Textilcordlagen), den „Moules“ (Vulkanisationsformen) oder der „Prép“ (kurz für „Préparation“: Vorproduktfertigung). Am Ende ihres Besuchs zitierte sie Frankreichs Staatspräsidenten Emmanuel Macron, der nach einer Besichtigung der französischen Michelin Zentrale festgestellt hatte: „Michelin est un industriel exemplaire !“.

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