Goodyear und LSE präsentieren Mobilitätsstudie

Montag, 23 Januar, 2017 - 10:15
Goodyear und die London School of Economics (LSE) haben in einer Studie untersucht, wie der Mensch die Interaktion mit selbstfahrenden Fahrzeugen einschätzt und welche Faktoren sich positiv auf die Akzeptanz auswirken.

Die Entwicklung autonom fahrender Autos wird von vielen Verkehrsteilnehmern noch zurückhaltend bewertet. Dennoch ist klar, dass autonome Fahrzeuge die Straße als sozialen Raum grundlegend verändern werden. Der Frage, wie der Mensch die Interaktion mit selbstfahrenden Fahrzeugen einschätzt und welche Faktoren sich positiv auf die Akzeptanz auswirken, geht die aktuelle ThinkGoodMobility-Studie „Autonomous Vehicles – Negotiating a Place on the Road“ nach. Goodyear hat die Studie gemeinsam mit der London School of Economics (LSE) erhoben.

Die Studie zeigt laut den Verantwortlichen, dass der Zuspruch für die neuartige Technologie steigt, sobald ein zusätzlicher Nutzen erkennbar ist, der über das eigene Fahren hinausgeht. Hierbei sehen die Befragten durchaus auch Möglichkeiten jenseits gängiger Vorstellungen vom Fahrzeug als mobilem Arbeitsplatz. Auch die steigende Sicherheit werde als rationaler Nutzen wahrgenommen. Sind jedoch Einflussfaktoren im Spiel, welche die bisherige Verwendung des Autos und damit verbundene persönliche Erwartungen an das Fahrzeug verändern, sehen die Interviewten die neuen Entwicklungen offenbar eher skeptisch. So zeigt die Studie, dass laut 79 Prozent der Befragten ein Fahrer prinzipiell jederzeit die Kontrolle über sein Auto haben sollte. 72 Prozent stimmen damit überein, dass ein Fahrer in der Lage sein muss, bei Bedarf mit anderen Autofahrern kommunizieren zu können, während 57 Prozent bestätigen, dass autonome Fahrzeuge mangels nötigem gesunden Menschenverstand nicht in der Lage sind, mit menschlichen Fahrern zu interagieren.

Da den Reifen als einzige physische Verbindung zwischen Fahrzeug und Straße auch künftig eine wichtige Rolle zukommt, beschäftigt Goodyear sich bereits seit vielen Jahren mit "smarten" Reifen. „Wir sehen eine Zukunft, in der sich unsere Produkte stärker mit dem Fahrzeug, anderen Straßenteilnehmern oder der Infrastruktur vernetzen und so situativ auf die jeweiligen Straßenverhältnisse reagieren. Damit bieten sie gerade in Sachen Sicherheit einen echten Mehrwert“, so Jürgen Titz, Vorsitzender der Geschäftsführung bei Goodyear für Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Quelle: 

kle

Rubrik: 

Themen, die Sie interessieren könnten

  • Die Goodyear Dunlop Tires Germany GmbH ist Teil des weltweit agierenden Reifenherstellers Goodyear.

    Die Führung der Goodyear Dunlop Tires Germany teilt mit, dass das Unternehmen und die relevanten Arbeitnehmervertreter einen Sozialplan für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Reifenwerk in Philippsburg vereinbart haben. „Im Konsultationsprozess haben wir zusammen mit den Arbeitnehmervertretern daran gearbeitet, alle angemessenen Schritte zu unternehmen, unsere Mitarbeiter in Philippsburg in angemessener Weise zu unterstützen. Der gemeinsame Ansatz ist auf die Bedürfnisse der einzelnen Mitarbeiter zugeschnitten und bietet zukunftsorientierte Lösungen, welche die Erschließung neuer Karriereperspektiven unterstützen“, kommentiert Jürgen Titz, Vorsitzender der Geschäftsführung der D-A-CH-Region bei Goodyear.

  • Arjen Robben (l.), Franck Ribéry (m.), Robert Lewandowski (r.) und Co. machen auf das saisonale Wechseln der Reifen aufmerksam.

    Um auf den Wechsel von Winter- auf Sommerreifen aufmerksam zu machen, veröffentlicht Goodyear Fotos mit bekannten Fußballspielern des FC Bayern Münchens beim Reifenwechsel. Der Reifenhersteller ist seit Januar 2016 Platin Partner des Fußballvereins.

  • Weiterhin viel Aufregung über die Pläne der Goodyear Dunlop Tires Germany. GmbH.

    Die Führung der Goodyear Dunlop Tires Germany sieht sich angesichts einer dpa-Meldung zum möglichen weiteren Arbeitsplatz-Abbau zu einer Stellungnahme veranlasst. Darin heißt es, die vom Gesamtbetriebsrat der Goodyear Dunlop Tires Germany und der IG BCE Mittelhessen am Freitag, 07. April 2017, verbreitete Information über die Arbeitsplatz-Situation im Unternehmen, könnte den Eindruck erwecken, das Unternehmen stehe vor einem weiteren Arbeitsplatzabbau. Dies entspreche nicht den Tatsachen.

  • Jürgen Titz (l.) bedankt sich bei Frank Pickshaus für das langjährige Engagement.

    Eine Vielzahl langjähriger Mitarbeiter der Goodyear Dunlop Tires Germany GmbH verlässt aktuell den Konzern. In steter Frequenz erreichen die Redaktion Stimmen, die angesichts des radikalen Stellenabbaus ihren Unmut äußern. Nicht ganz unglücklich über sein Ausscheiden zeigt sich Frank Pickshaus, Head of Business Development Retail & Fleet Business Germany. Nach 20-jähriger Tätigkeit verabschiedet sich Pickshaus zum 30. Juni 2017 in den Vorruhestand.