GVA: Etappenerfolg beim Zugang zu Daten zur Ersatzteilidentifikation

Freitag, 5 Januar, 2018 - 13:15
GVA-Präsident Hartmut Röhl sieht einen Etappenerfolg beim Zugang zu Daten zur Ersatzteilidentifikation.

Die Verantwortlichen des Gesamtverband Autoteile-Handel e.V. (GVA) haben mitgeteilt, dass die Botschafter im Ausschuss der ständigen Vertreter der EU-Mitgliedsstaaten zum Abschluss des Jahres 2017 eine zuvor erzielte Einigung zwischen dem Ratsvorsitz, der EU-Kommission und dem Europäischen Parlament über die Reform der Typgenehmigung für Kraftfahrzeuge bestätigt haben. Der Verband bewertet dies als Etappenerfolg.

Nach GVA-Angaben ist vor allem für die Unternehmen des freien Kfz-Ersatzteil- und -Servicemarktes der besonders wichtige Zugang zu Ersatzteilidentifikationsdaten der Fahrzeughersteller in maschinenlesbarer Form zur elektronischen Verarbeitung Bestandteil dieser Einigung. Die bisherige Rechtslage sei in einer Weise klargestellt worden, die keine abweichenden Interpretationen mehr erlaube. Sie bestätige die von maßgeblichen Akteuren des freien Kfz-Ersatzteil- und Servicemarktes und von Vertretern europäischer Institutionen vertretene Lesart der bisherigen Regelungen. Diese waren von Fahrzeugherstellern und deren Vertretern teilweise abweichend ausgelegt worden, was wiederholt zu Konflikten und gerichtlichen Auseinandersetzungen geführt hat. Diesem Instrument in den Monopolisierungsbestrebungen von Fahrzeugherstellern wird laut GVA-Präsident Harmut Röhl künftig zum Wohl der Verbraucher ein Riegel vorgeschoben.

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