Investitionen sollen Michelin Reifenwerk stärken

Mittwoch, 23 Januar, 2019 - 10:15
Die Modernisierung der Abteilung soll sowohl für die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter, als auch für die Wettbewerbsfähigkeit des Produktionsstandorts eine Win-Win-Situation bieten: (v.l.n.r.) Geoffroy Haag, Alexander Bonenberger und Patrice Fischer.

Das Michelin Reifenwerk Homburg will bis 2020 den Maschinenpark der Wulstkernfertigung modernisieren. Mit insgesamt drei neuen und zwei renovierten Anlagen soll die Wulstkernfertigung dank eines erhöhten Automatisierungsgrads bis 2020 effizienter werden. Im ersten Schritt des Re-Engineerings hat das Werk Homburg im Oktober 2018 die Anlage „MARS“ installiert.

Diese wird in der Vorprodukteherstellung zur Ziehung von Gummilagen eingesetzt und bewältigt in nur einem Arbeitsgang vollautomatisch drei Arbeitsschritte. MARS hat bereits jetzt eine tägliche Produktionskapazität von rund 5.500 Wulstkernen. „Unser Ziel ist es, unsere Wettbewerbsfähigkeit und somit auch die Zukunftsfähigkeit unseres Werks nachhaltig zu stärken. Die verbesserte Produktivität unseres Werks und die daraus resultierende Kostensenkung ist ein entscheidender Schritt in die richtige Richtung“, so Cyrille Beau, Werkleiter Michelin Homburg. Mit der renovierten Anlage „Boudineuse HTT“ stellt das Reifenwerk seit Januar 2019 zusätzlich eigens industrialisierte High-Tech Wulstkerne her. „Wir setzen uns für nachhaltige Mobilitätslösungen ein: Ziel ist es, Reifen herzustellen, die über die gesamte Lebensdauer ein konstantes Leistungsniveau für unsere Kunden bieten. Gleichzeitig schonen wir mit dieser Strategie natürliche Ressourcen“, so Cyrille Beau weiter.

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akl

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