Kautschukindustrie hofft auf "gute politische Rahmenbedingungen"

Dienstag, 17 Oktober, 2017 - 15:00
In Frankfurt fand die Herbsttagung des Wirtschaftsverbandes der deutschen Kautschukindustrie statt.

Die mittelständische deutsche Kautschukindustrie benötigt laut dem Wirtschaftsverband der deutschen Kautschuk­industrie e.V. (wdk) gute politische Rahmenbedingungen und planbare Kosten. Im Rahmen der Herbsttagung des Verbandes bekräftigte wdk-Vizepräsident Dr. Torsten Bremer die Wichtigkeit der Rahmenbedingungen. Er forderte ein stärkeres wirtschaftliches Bewusstsein bei den im Bundestag vertretenen Parteien.

„Kompetentes ökonomisches Denken muss im öffentlichen Diskurs endlich wieder mehr Raum einnehmen. Schließlich bildet die Wirtschaft die Grundlage des deutschen Wohlstands“, so Bremers bedingt inhaltstiefe Forderung. Auch für die deutsche Kautschukindustrie gelte das Credo, dass eine nachhaltige, planbare wirtschaftliche Grundlage die Voraussetzung für den unternehmerischen Erfolg sei. Die wdk-Herbsttagung stand erneut im Zeichen der Materialwirtschaft. Eric Heymann (Deutsche Bank Research) skizzierte die globalen konjunkturellen Rahmenbedingungen. Laut Heymann sind aktuell wichtige internationale Faktoren aktuell eine bessere US-Konjunktur und eine konstante Dynamik in China. Auf nationaler Ebene stelle die Energiepolitik einen wichtigen Einflussfaktor dar. Angesichts bestehender Unsicherheiten investierten deutsche Unternehmen gerade in energieintensiven Branchen weniger in Deutschland. Heymann erwartet, dass das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2017 und 2018 über Potenzial wächst.

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