Kfz-Betriebe stellen sich auf E-Zeitalter ein

Montag, 11 Dezember, 2017 - 08:45
Im Rahmen der Umfrage "Kfz-Gewerbe 2020plus" wurde offenbar herausgefunden, dass jeder vierte Kfz-Betrieb eine eigene Elektro-Ladestation betreibt.

Im Rahmen der Umfrage "Kfz-Gewerbe 2020plus" wurde offenbar herausgefunden, dass jeder vierte Kfz-Betrieb eine eigene Elektro-Ladestation betreibt. Der ZDK hatte gemeinsam mit der Kölner Unternehmensberatung BBE Automotive rund 454 Kfz-Unternehmen befragt.

„Das ist eine von vielen wichtigen Maßnahmen, mit denen die Branche der Elektromobilität zum Durchbruch verhelfen will“, kommentiert Bundesinnungsmeister und ZDK-Vizepräsident Wilhelm Hülsdonk. Kfz-Betriebe schafften vielerorts Anreize für Autofahrer, sich für ein E-Auto zu entscheiden, auch jenseits der reinen Vermarktung und Beratungsleistung gegenüber dem Kunden. Die kleinen und mittelständischen Kfz-Unternehmen machen sich für Ladesäulen oder Privilegien wie Parkplätze in ihrer Region stark und investieren selbst in Ladestationen. Gegenwärtig bieten der Umfrage zufolge 47 Prozent der Autohäuser und elf Prozent der freien Werkstätten Ladestationen für Elektrofahrzeuge an. Die Mehrheit der Kfz-Betriebe (66 Prozent) sieht das klassische Werkstattgeschäft aufgrund der Elektromobilität im Wandel, auch weil diese Autos wartungsärmer sind. Viele stellen sich bereits auf das E-Zeitalter im Service ein: 41 Prozent der Autohäuser und 34 Prozent der freien Werkstätten sind laut Umfrage schon heute Fachbetriebe für Hybrid- und Elektrofahrzeuge.

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