Kraiburg Austria wächst

Donnerstag, 28 März, 2019 - 08:15
Kraiburg Austria produziert pro Jahr mehr als 25.000 Tonnen Gummi für den Geschäfts­bereich „Reifenanwendungen“. (Bildquelle Kraiburg)

Kraiburg Austria hat im Geschäftsjahr 2018 eigenen Angaben zufolge ein Umsatzplus erwirtschaftet. 75 Millionen Euro entsprechen einer Steigerung von rund zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahr. Laut den Verantwortlichen ist das Wachstum zum überwiegenden Teil der er­höhten Nachfrage an Heißmischungen zu verdanken. Parallel dazu habe das Unternehmen das Absatzniveau der kalterneuerten Qualitätslaufstreifen K_plus, K_base und K_tech halten können.

Der Runderneuerer teilt mit, pro Jahr mehr als 25.000 Tonnen Gummi für den Geschäfts­bereich „Reifenanwendungen“ und dabei mehr als 1.250 Kilometer Laufstreifen zu produzieren. Die Oberösterreicher investierten 2017 ein Millionenbudget - unter anderem wurde eine neue Kneterlinie installiert. Im Jahr 2018 konzentrierte sich das Unternehmen auf die Optimierung der internen Prozesse sowie auf die Service­leistungen. „Die Runderneuerungsbetriebe brauchen jede Unterstützung, die sie kriegen können“, erläutert Stefan Mayrhofer, stellvertretender Geschäftsführer KRAIBURG Austria. „Aus diesem Grund bemühen wir uns unsere Partner bestmöglich zu bedienen und freuen uns, dass wir bestehende Kundenbeziehungen intensivieren sowie neue aktivieren konnten.“

Zuversichtlich geben sich die Kraiburg-Verantwortlichen hinsichtlich der aktuellen Geschäftsentwicklung. „Wir sind überzeugt, dass die Anti-Dumping-Maß­nahmen, die die EU im November vergangenen Jahres gegen den Import von billigen Neureifen aus China verhängt hat, in den kommenden Mona­ten in voller Breite greifen, vor allem wenn im Frühjahr die Baustellen­saison eröffnet wird“, kommentiert Vertriebsleiter Holger Düx. „Die Import­statistiken weisen einen Rückgang um 50 Prozent für das Jahr 2018 aus, das entspricht einem Potenzial von über zwei Millionen Reifen. Wir gehen davon aus, dass ein beträchtlicher Anteil wieder der Runderneuerung zu­geführt wird, die insbesondere im Baustellensektor in den letzten Jahren unter dem Angebot an Billig-Neureifen massiv gelitten hat.“ Als herausfor­dernd bezeichnet das Kraiburg-Management den dro­henden Brexit, vor allem wegen der damit zusammenhängenden rechtli­chen Unklarheiten. Mit Sorge blicken die Verantwortlichen zudem auf Situation in der Türkei. Der türkische Markt hat für Kraiburg eine große strategische Bedeutung. Dank der langjährigen Partnerschaft mit seinem Distributionspartner Tatko-Lastik verfügt das Unternehmen über eine starke Präsenz.

Lesen Sie Details zu den Wachstumsplänen im Runderneuerungs-Spezial der Mai-Ausgabe.

Quelle: 

kle

Rubrik: 

Themen, die Sie interessieren könnten

  • Die Heißerneurung B818 Premium ist in der Dimension 435/50 R19.5 verfügbar. Bildquelle: RuLa.BRW.

    Ab sofort hat die RuLa BRW GmbH die neue Heißerneuerung B818 im Angebot. Der für den Nah- und Fernverkehr geeignete Ganzjahresreifen ist in der Dimension 435/50 R19.5 erhältlich.

  • Thomas Neddenriep ist Leiter des Reifenversuchs weltweit von Continental.

    Continental hat das neue Advanced Indoor Evaluation Center auf dem Versuchsgelände im texanischen Uvalde eröffnet. Das Unternehmen investierte eigenen Angaben zufolge rund 9 Mio Euro in die neue Reifentest-Anlage. Sie ist für das Testen aller Pkw-Reifenmodelle ausgelegt, die in den nord- und südamerikanischen Reifenwerken von Continental hergestellt werden.

  • Continental ist auch beim 34. Truck Grand Prix am Start. Bildquelle: Truck Grand Prix/Lukas Eckenberger.

    Beim diesjährigen Truck-Grand-Prix, dem größten und beliebtesten Event der Nutzfahrzeugbranche, präsentiert sich Continental mit seinem Show-Trailer im Infield, Stand R28. Zudem feiert die neue fleetmatch-App Weltpremiere.

  • CESAR, das digitale Flottenadministrationssystem von Continental, war 2018 in die Systemlandschaft von PEMA integriert worden.

    Die Nutzfahrzeugvermietung PEMA und Continental haben eigenen Angaben zufolge das Reifenmanagement für mehr als 18.000 Fahrzeuge digitalisiert. CESAR, das digitale Flottenadministrationssystem von Continental, war 2018 in die Systemlandschaft von PEMA integriert worden. Laut den Verantwortlichen werden über eine Schnittstelle fahrzeug- und service-relevante Daten seither permanent ausgetauscht und aktualisiert.