Kumho liefert Reifen für "InMotion"

Donnerstag, 18 Mai, 2017 - 10:30
Kumho ist exklusiver Reifenpartner von "InMotion".

Einer der derzeit schnellsten vollelektrische Rennwagen der Welt geht im niederländischen Zandvoort mit Kumho Reifen an den Start. Damit läutet der koreanische Reifenhersteller die Partnerschaft mit dem jungen Rennstall „InMotion“ ein. Das vorwiegend aus Studenten der TU Eindhoven (Niederlande) bestehende Team will eigenen Angaben zufolge die Zukunft des Rennsports mitbestimmen.

Beim jährlich auf der 4,32 Kilometer langen Rennstrecke im niederländischen Zandvoort stattfindenden Pinksterraces am 3. und 4. Juni will das Team im ersten Schritt den bisherigen elektrischen Streckenrekord von 2:04.52 Minuten brechen. Das erste Mal der breiten Öffentlichkeit präsentiert sich der IM/e von InMotion bei den Familientagen auf dem Circuit Park Zandvoort vom 19. bis 21. Mai. Mit zwei Hochleistungsmotoren, die ihre 557 Pferdestärken (410 kW) aus einem 200 Kilogramm schweren Batteriepaket ziehen, erreicht der IM/e eine Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h und schafft den Sprint von null auf 100 km/h in drei Sekunden. Bestückt ist der Bolide mit Kumho Renn-Reifen aus der ECSTA-Familie. Die Konstruktion des IM/e von InMotion basiert auf dem bisherigen Bio-Ethanol-Rennwagen, dem „Formel Bio“. „Wir freuen uns sehr über die Partnerschaft mit dem jungen Team von InMotion. Hier werden Innovationen gewagt und Visionen gelebt. Damit können wir uns bei Kumho voll und ganz identifizieren“, so Dirk Rockendorf, Marketing Direktor bei der Kumho Tire Europe GmbH.

Das Fernziel des ambitionierten Rennstalls ist ein Start in der Garage-56-Klasse für technische Innovationen beim legendären 24h-Rennen von Le Mans. Auf dem Weg dorthin legen InMotion und Kumho einen Zwischenstopp am Nürburgring ein – auch hier soll zunächst mit dem IM/e der elektrische Nordschleifen-Rekord gebrochen werden. Sämtliche Erfahrungen mit dem vollelektrischen IM/e fließen anschließend in einen neuen Hybrid-Boliden ein. Mit dem IM01 wollen sich die Niederländer schließlich an den von Stefan Bellof 1983 aufgestellten Nürburgring-Rundenrekord von 6:11,13 Minuten für die 20,8 Kilometer lange Nordschleife wagen.

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