Kurz Karkassenhandel wirbt für Gummimehl im Asphalt

Donnerstag, 15 August, 2019 - 10:15
V.l.n.r.: Mathias Waggershauser (A.Waggershauser Straßenbau), Stephan Rau (wdk), Hanna Schöberl (Kurz Karkassenhandel), Karl Kurz (Kurz Karkassenhandel) und Frank Lindner (Evonik). Bildquelle: Kurz Karkassenhandel.

Kurz Karkassenhandel entsorgt nach eigenen Angaben rund 60.000 Tonnen Altreifen pro Jahr, wobei eine Tonne etwa 110 Pkw-Reifen entspricht. Allein am Standort Wendlingen heißt das, dass jeden Tag 25-40 Tonnen Altreifen abgeladen werden. Um sich die Arbeit eines zertifizierten Entsorgungsbetriebs einmal genauer anzusehen, hatte Kurz Karkassenhandel auf sein Gummiasphalt-Testgelände nach Wendlingen eingeladen.

Vertreter der Firma Kurz demonstrierten den über 70 anwesenden Gästen welche Möglichkeiten der Altreifen-Verwendung bestehen und wie das Unternehmen die Reifen den unterschiedlichen Absatzwegen zuweist. Verkaufsfähige Ware zur weiteren Verwendung und gute Karkassen für die Runderneuerung gehen in den Verkauf, Schrottreifen in die Granulierung oder die thermische Verwertung in Zementwerken. „Doch die Absatzwege verändern sich. In den letzten zwei Jahren haben die deutschen Zementwerke die Abnahme um rund 30% reduziert und in der gleichen Zeit die Preise mehr als verdoppelt. Deswegen haben wir uns entscheiden neue Wege zu gehen“,  erklärt Hanna Schöberl, Geschäftsführende Gesellschafterin von Kurz Karkassenhandel.

Den vollständigen Artikel lesen Sie im Recycling-Spezial der September-Ausgabe von AutoRäderReifen-Gummibereifung.

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dw

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