Lehrreiches 24h-Rennen für Giti Tire

Dienstag, 22 Mai, 2018 - 14:15
Im vergangenen Jahr waren Giti Tire, einer der weltweit größten Reifenhersteller mit europäischem Entwicklungszentrum in Hannover, und das Nordschleifen-erfahrene Motorsport-Team bei dem legendären 24h-Rennen erstmals gemeinsam angetreten.

Die Teilnahme an der 46. Auflage des ADAC Zurich 24h-Rennens auf der Nürburgring-Nordschleife stand für Giti Tire und Dörr Motorsport laut den Verantwortlichen ganz im Zeichen der Weiterentwicklung. Im vergangenen Jahr waren Giti Tire und das Nordschleifen-erfahrene Motorsport-Team bei dem legendären 24h-Rennen erstmals gemeinsam angetreten. Typisches Eifelwetter inklusive Starkregen sorgte für höchste Anforderungen an die GitiCompete GTR-1 Rennreifen, so dass alle Reifenspezifikationen zum Einsatz kamen.

Mit dem Motorsport-Engagement zielt Giti Tire auf den Technologietransfer von der Rennstrecke auf die Straße ab. Dazu holte sich der Reifenhersteller bereits im vergangenen Jahr mit dem Frankfurter Team Dörr Motorsport einen Nordschleifen-erprobten Partner ins Boot. Zum Einsatz kamen zwei weiterentwickelte Lamborghini Huracán Super Trofeo Evo mit einer verbesserten Aerodynamik. Im Qualifying hatte sich die Mannschaft mit den Startplätzen 37 und 42 als direkter Verfolger der Top-30-Fahrzeuge eine optimale Ausgangsposition für die bevorstehende Zeitenjagd über 24 Stunden gesichert. Beim Start konnten die beiden Lamborghini zunächst keinen Boden gut machen. Technische Widrigkeiten sorgten während des Rennens immer wieder für Zwangspausen. Um möglichst viele aussagekräftige Erkenntnisse aus diesem Renneinsatz zu ziehen, konnte sich auch der diesjährige Fahrerkader sehen lassen: Insgesamt sieben Fahrer, darunter Marc Basseng, Nico Verdonck oder Florian Scholze griffen ins Lenkrad der beiden Lamborghini mit den Startnummern 63 und 69.

Das ADAC Zurich 24h-Rennen 2018 bestätigte nach Aussage der Giti-Verantwortlichen einmal mehr, dass die Nürburgring-Nordschleife das bestmögliche Testlabor ist. Auf sommerliche Temperaturen folgte einsetzender Starkregen. Giti Tire und Dörr Motorsport brachten ihre beiden Boliden auf den Gesamtplätzen 77 (#63) und 100 (#69) über die Ziellinie. Anders als im vergangenen Jahr waren die von Dörr Motorsport eingesetzten Lamborghini in einer eigenen Klasse für Rennwagen auf besonderen Antrag, der sogenannten SP-Y, gestartet. Die Klasse liegt im Leistungsbereich von SP9 und SPX.

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