Markt

Eingetrübte Aussichten im Kfz-Gewerbe

Die aktuelle Situation im Kfz-Gewerbe könnte besser sein. Und auch die Aussichten für das dritte Quartal sind eingetrübt - so jedenfalls sieht es Robert Rademacher, Präsident des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK). Der gerade erhobene Geschäftsklimaindex des ZDK zeige, dass die Erwartungen in den Kfz-Betrieben für das dritte Quartal insbesondere im Neuwagengeschäft von deutlicher Skepsis geprägt seien: Mehr als ein Drittel gingen davon aus, weniger Neuwagen zu verkaufen als im noch laufenden zweiten Quartal. Der ZDK-Index zur erwarteten Geschäftsentwicklung für das dritte Quartal in allen drei Geschäftsbereichen – Neuwagen, Gebrauchte, Service – stürzte auf 98,2 Punkte ab. Im Vergleich zum zweiten Quartal mit 114,4 Punkten sind das 16,2 Punkte weniger.

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Relevanter Flottenmarkt sinkt um 9,4 Prozent

Im Mai 2013 sanken die Pkw Neuzulassungen im Relevanten Flottenmarkt (gewerbliche Neuzulassungen ohne Fahrzeugbau, -handel und Autovermieter) laut Dataforce um arbeitstäglich bereinigt 9,4 Prozent  auf 55.423 Pkw. Ohne Berücksichtigung der Arbeitstage betrug das Minus 11,7 Prozent im Vergleich zum Mai 2012. Die verbesserten Wirtschaftsaussichten schlagen sich offenbar also noch nicht in den Neuzulassungen der Unternehmen nieder.

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Pkw-Inlandsmarkt im Mai verhalten

Mit einem Neuzulassungsvolumen von 261.300 Einheiten zeigte sich laut dem Verband der Automobilindustrie e. V. (VDA) der Pkw-Markt in Deutschland – nach leichter Aufwärtsbewegung im Vormonat – erneut rückläufig. Die Neuwagenverkäufe im Mai gaben gegenüber dem Vorjahresmonat um knapp 10 Prozent nach. Allerdings stand im Mai ein Arbeitstag weniger als im Vorjahresmonat zur Verfügung. Seit Jahresbeginn sanken die Neuzulassungen um rund 9 Prozent auf gut 1,2 Mio. Fahrzeuge.

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-9,9 Prozent weniger Neuzulassungen im Mai 2013 als im Vergleichsmonat 2012

Die Neuzulassungen von Personenkraftwagen im Jahresverlauf 2011 bis 2013. (Quelle: Kraftfahrt-Bundesamt).

Mit 261.316 neu zugelassenen Personenkraftwagen (Pkw) wurden laut Kraftfahrt-Bundesamt im Mai -9,9 Prozent weniger Neufahrzeuge zugelassen als im Vergleichsmonat des vergangenen Jahres. Die Bilanz der ersten fünf Monate des laufenden Jahres zeigte mit -8,8 Prozent einen Rückgang zum Vorjahreszeitraum. 41,3 Prozent der neuen Pkw wurden auf private Halter zugelassen (-3,9 Prozent). Bei den gewerblichen Zulassungen fiel der Rückgang mit -13,7 Prozent noch stärker aus. Bei den deutschen Marken wies Porsche im Vergleich zum Vorjahresmonat ein Plus von +6,1 Prozent auf. Ford hielt mit einem Minus von -0,9 Prozent nahezu das Vorjahresniveau. Bei allen anderen deutschen Marken zeigten sich laut Kraftfahrt-Bundesamt Verluste, die bei Opel (-16,3 Prozent) und Smart (-13,5 Prozent) am deutlichsten ausfielen.

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Fast jedes 6. Firmen-Fahrzeug ist ein SUV

Die Top 20 SUV Modelle nach Neuzulassungen im Relevanten Flottenmarkt in 14 europäischen Ländern im ersten Quartal 2013. (Quelle: Dataforce)

Laut Dataforce werden SUV und Offroad Modelle im europäischen Flottenmarkt immer wichtiger. In einer Auswertung über 14 europäischer Länder ermittelte das Marktforschungs- und Beratungsinstitut für dieses Fahrzeugsegment einen Anteil von 15,4 Prozent der im ersten Quartal 2013 im Relevanten Flottenmarkt neu zugelassenen Pkw. Inzwischen ist somit fast jedes sechste, zur Nutzung in Unternehmen neu angeschaffte Fahrzeug ein SUV.

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Kfz-Studie: Qualität der Werkstatt wichtiger als die Kosten der Reparatur

Deutschlands Autofahrer setzen bei der Auswahl einer Werkstatt zunehmend auf Qualität. Für 58 Prozent ist die Güte der Werkstattleistung das wichtigste Kriterium. Das zeigt die repräsentative Studie "Werkstatt-Services aus der Sicht des Fahrzeughalters", die im Auftrag des Beratungsunternehmens hnw consulting durchgeführt wurde. Andere Faktoren wie Reparaturkosten, Service und Geschwindigkeit spielen nur untergeordnete Rollen.

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Zahl der Oldtimer mit H-Kennzeichen steigt auch 2012

Die Entwicklung von Pkw mit H-Kennzeichen im Zeitraum 2003 bis 2012.

Auf deutschen Straßen fahren immer mehr historische Fahrzeuge. Laut dem Verband der Automobilindustrie (VDA) waren zum Jahreswechsel 254.053 Pkw mit H-Kennzeichen gemeldet. Damit ist der Bestand 2012 um knapp 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr gewachsen. Insgesamt gibt es in Deutschland rund 285.000 Fahrzeuge mit H-Kennzeichen – neben Pkw zählen dazu auch Krafträder, Nutzfahrzeuge, Zugmaschinen und sonstige Fahrzeuge. H-Kennzeichen sind für Oldtimerfahrzeuge vorgesehen, die mindestens 30 Jahre alt sind.

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Relevanter Flottenmarkt stabilisiert sich

Die Entwicklung des deutschen Pkw-Marktes nach Marktsegmenten im April 2013. Quelle: Dataforce.

Im April 2013 wurden laut Dataforce im Relevanten Flottenmarkt erstmals seit Juni 2012 wieder mehr Pkw als im Vorjahresmonat neu zugelassen. Mit etwas über 58.000 Neuzulassungen erreichte das Marktsegment das höchste Aprilvolumen seit 2008. Im Vergleich zum April 2012 betrug der Zuwachs 1,7 Prozent. Unter Berücksichtigung der Arbeitstags-Differenz – Ostern fiel 2012 auf den April – ergibt sich weiterhin ein Neuzulassungsminus im Relevanten Flottenmarkt. Um von einer Trendwende zu sprechen, ist es laut Dataforce noch zu früh. Allerdings fiel im Vergleich zu den letzten Monaten der arbeitstäglich bereinigte Rückgang zum Vorjahresmonat im April 2013 geringer aus.

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VDAT fordert freien innergemeinschaftlichen Markt auch für sportliches Autozubehör unabhängiger Hersteller

Der VDAT kämpft für einen freien Markt.

Ein innergemeinschaftlicher Markt mit uneingeschränktem Warenfluss, das war schon 1958 das Ziel der europäischen Gründerväter – die Idee der „gegenseitigen Anerkennung“ war geboren. Produkte, die sich in einem EU-Mitgliedsstaat rechtmäßig in Verkehr befinden, sollten auch in anderen Mitgliedsstaaten ohne Probleme vermarktet und benutzt werden können. Seit 1958 wurden viele Produkte „harmonisiert“, das heißt, es wurden einheitliche Regelungen für den Marktzutritt geschaffen. Viele Produkte und Produktgruppen zählen jedoch zu den „nicht harmonisierten Teilen“ und in Bezug auf diese, gibt es immer noch viele individuelle nationale Handelsbarrieren. Der VDAT kämpft nun für einen freien Markt.

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3,8 Prozent mehr Pkw-Zulassungen als im April 2012

Die Neuzulassungen von Personenkraftwagen im Jahresverlauf 2011 bis 2013. Quelle: KBA.

Mit 284.444 neu zugelassenen Personenkraftwagen (Pkw) gab es im April +3,8 Prozent mehr Zulassungen als vor einem Jahr. Der Anteil privater Zulassungen lag mit 39,8 Prozent leicht über dem Wert des Vorjahresmonats. Zu diesem Ergebnis kommt das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA). Über ein Viertel aller Neuzulassungen waren auch im April 2013 dem Segment der Kompaktklasse (25,4 Prozent) zuzuordnen. Die stärksten Zuwächse verzeichneten die Wohnmobile (+20,6 Prozent) und die Sport Utility Vehicles (SUVs) (+15,2 Prozent). Laut KBA zeigte sich bei den Geländewagen ein Minus von 2,9 Prozent, am deutlichsten fiel der Rückgang im Mittelklassesegment (-7,3 Prozent) aus.

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