Markt

ZDK plant Leitfaden für Internet-Verkauf

Einen Leitfaden für die Autohäuser zur optimalen Nutzung des Internets beim Fahrzeugverkauf will der Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) auf den Weg bringen. Bei einer Podiumsdiskussion in Köln mit MeinAuto.de-Geschäftsführer Alexander Bugge sagte ZDK-Vizepräsident Ulrich Fromme, auf diesem Gebiet habe mancher Händlerkollege noch erheblichen Nachholbedarf. In Deutschland seien einer aktuellen Capgemini-Studie zufolge 32 Prozent der Menschen bereit, ihr Auto über das Internet zu kaufen. Diesem Wandel des Konsumentenverhaltens, der in anderen Branchen längst Alltag sei, könne man sich auch im Fahrzeughandel nicht verschließen. Weniger erfreut zeigte sich Fromme über die Rabattschleuderei, die etwa durch die Fahrzeugvermittlung diverser Internet-Börsen befeuert werde. Es sei völlig unverständlich, dass sogar Fahrzeuge mit zum Teil langen Lieferzeiten im Internet mit zweistelligen Nachlässen angeboten würden.

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Reifenkauf bleibt Vertrauenssache

Der neueste KÜS Trend-Tacho zeigt, dass der Reifenkauf Vertrauenssache bleibt. Autohäuser, Werkstätten und der Fachhandel liegen nach Angaben in der Gunst der Autofahrer vorne, wenn es um das "schwarze Gold" geht. Auch bei der Qualität der Reifen werden kaum Kompromisse gemacht, denn Billigprodukte sind wenig nachgefragt. Ebenso zeigt die Studie, dass die Kennzeichnung der Reifen mit einem Label weithin unbekannt ist. Zudem ist die Reifen-Mängelquote bei den bei der KÜS zur Hauptuntersuchung vorgeführten Autos hoch.

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Gemeinsame Transport- und Logiststudie

Die ZF Friedrichshafen AG initiiert gemeinsam mit dem Magazin FERNFAHRER aus dem ETM-Verlag ihre erste Studie zum Transport- und Logistikmarkt. Sie wirft Kernfragen zu sozial-gesellschaftlichen Herausforderungen des Straßengüterverkehrs auf, um ein Bild der Branche zu entwickeln: Wie hängen das Berufsbild Kraftfahrer und die Reputation des Transport- und Logistikmarkts zusammen? Was bedeutet das für die Verkehrsentwicklung? Welche gesellschaftlichen Folgen hat der Fahrermangel?

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Neuzulassungen im April 2012

Der Neuwagenmarkt in Deutschland ist weiterhin im Plus. Mit 274.066 fabrikneuen Pkws gab es im April +2,9 Prozent mehr Zulassungen als vor einem Jahr. Der Privatanteil lag bei 39,5Prozent. Bis auf Ford (-6,3 %) und Opel (-9,1 %) konnten alle deutschen Marken Zugewinne gegenüber dem Vorjahr verbuchen. Smart kann mit +33,2 Prozent den höchsten Zuwachs vorweisen. Bei den Import-Marken lagen Renault (einschließlich Dacia) und Skoda mit den meisten Neuzulassungen fast gleichauf. Land Rover (+91 %) und Lancia (+439 %) erzielten die höchsten Zulassungssteigerungen. In den Segmenten gab es deutliche Aufwärtsbewegungen bei den Großraum-Vans (+13,1 %) und den Geländewagen (+13,6 %). Die höchste Steigerungsrate war im Mini-Segment zu beobachten (+32,2 %). Die Neuzulassungen an Premiumfahrzeugen der Oberklasse (-13,3 %), Sportwagen (-8,9 %) und Wohnmobile (-10,0 %) gingen deutlich zurück. Außerdem wurden 13.547 Cabrios im April neu zugelassen.

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Transparenzplus durch EU-Reifenlabel

Ab November 2012 erhalten neben Pkw- und Transporterreifen auch Lkw-Reifen, die nach dem 1. Juli 2012 produziert wurden, das EU-Reifenlabel. Die labelrelevanten Informationen müssen dann den Kunden bereitgestellt werden. Die neue Kennzeichnung gilt für alle in Europa verkauften Reifen. Die Goodyear Dunlop Tires Germany GmbH begrüßt das neue Reifenlabel, da es mehr Transparenz bei der Reifenwahl bietet. Doch vor allem für Transportunternehmen spielen andere Kriterien oft eine genauso wichtige Rolle beim Reifenkauf.

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Hankook im ersten Quartal mit zweistelligem Umsatz-Wachstum

Reifenhersteller Hankook meldet für das erste Quartal einen zweistelligen weltweiten Umsatzzuwachs von 17,1 Prozent auf 1,152 Milliarden Euro (1,71 Billionen KRW) gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Trotz gestiegener Rohstoffpreise und einer global herausfordernden wirtschaftlichen Lage wuchs der betriebsgewinn im gleichen Zeitraum um 21,5 Prozent (YoY) auf 158,6 Millionen Euro (235 Milliarden KRW). Die guten Ergebnisse des ersten Quartals wurden laut Unternehmensangaben getrieben von einem starken Wachstum in den für das Unternehmen besonders wichtigen Regionen Europa (+ 37 Prozent YoY) und Nord-Amerika (+31 Prozent YoY), die aktuell jeweils 26,7 bzw. 19,8 Prozent des weltweiten Konzern-Umsatzes repräsentieren.

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Starker Start der Continental AG in 2012

Dem Continental-Konzern ist ein sehr guter Start in das Jahr 2012 gelungen. Der Umsatz wuchs im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zweistellig auf 8,3 Milliarden Euro und damit erneut weitaus stärker als die Automobil- und Reifenmärkte. Das Ergebnis (EBIT) liegt mit 766 Millionen Euro deutlich über dem Wert des Vorjahreszeitraums, aber auch über dem des vierten Quartals 2011.

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OLG Hamm-Urteil zu verschwiegenem Chip-Tuning

Der VDAT, Verband der Automobil Tuner, macht in einer Pressemitteilung auf ein aktuelles Urteil des OLG Hamm (Az.: I-28 U 186/10) zum Chip-Tuning aufmerksam. Die Richter urteilten, dass ein ohne Wissen des Käufers durchgeführtes leistungssteigerndes Chip-Tuning unter Umständen einen Sachmangel begründen und zur Rückabwicklung des Kaufvertrages berechtigen kann. Das Gericht ging in seiner Urteilsbegründung von der Mangelhaftigkeit des veräußerten Fahrzeugs aus, da das Chip-Tuning verschwiegen wurde und die Beschaffenheit, die bei Sachen gleicher Art üblich ist und die der Käufer nach Art der Sache erwarten kann, nicht gegeben war. Einen Aspekt der Urteilsbegründung bewertet der VDAT als negativ für die Branche: Das Gericht sagt, das bereits das Risiko erhöhten Verschleißes durch eine besondere Art der Vornutzung einen Sachmangel begründen kann. Bestätigt durch einen Sachverständigen erachtete das Gericht es als einleuchtend, dass Chip-Tuning ein erhöhtes Risiko mit der Gefahr einer verkürzten Gesamtlaufleistung eines Motors darstellt. Da sich bei vielen Fahrzeugherstellern inzwischen Motoren im Programm befinden, die sich in der Leistung ausschließlich durch die Motorsteuerungsprogramme unterscheiden, erscheint der vorgenannte Teil der Urteilsbegründung laut VDAT nicht mehr zwingend dem "Stand der Technik"zu entsprechen.

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Erstausgabe des "Grip Journaal" erhältlich

Die BVA Bielefelder Verlag GmbH & Co KG, Heimat des Fachmagazins AutoRäderReifen-Gummibereifung, wagt mit einem neuen Reifenfachmagazin den Schritt auch auf den niederländischen und belgischen Markt. Die Erstausgabe des "Grip Journaal" - powered by AutoRäderReifen-Gummibereifung - erscheint am heutigen Dienstag in einer Auflage von 9.000 Exemplaren. Basierend auf dem Erfahrungsfundus des Bielefelder Verlages und der Redaktion von AutoRäderReifen-Gummibereifung informiert das "Grip Journaal" unter Leitung des Chefredakteurs Rick Bolt über die aktuellsten Entwicklungen auf dem niederländischen und belgischen Markt. Informieren über das "Grip Journaal" können sich Marktteilnehmer auch auf der REIFEN in Essen vom 5. bis zum 8. Mai. Dort lädt die "Grip Journaal"-Redaktion und das Team von AutoRäderReifen-Gummibereifung zum Gespräch und Erfrischungscocktail in Halle 3, Stand 112.

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Michelin meldet sattes Umsatzplus

Der französische Reifenriese Michelin meldet einen deutlich gestiegenen Absatz im ersten Geschäftsquartal. Der Umsatz habe um 5,1 Prozent auf 5,3 Milliarden Euro zugelegt. Die Entwicklung resultiere aus Preisanhebungen und einer starken Nachfrage nach Spezialreifen. Besonders durch den Absatz der Spezialreifen für unter anderem Flugzeuge und Landwirtschaftsmaschinen habe der Konzern die schwächeren Verkäufe auf den derzeit problematischen europäischen Märkten kompensieren können.

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