Markt

DUH sieht Energiewende durch deutsche Pkw-Besteuerung torpediert

Die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH) hat der Bundesregierung im Rahmen einer Pressekonferenz vorgeworfen, den Erfolg der Energiewende in einem der wichtigsten Politikfelder zu verhindern. Kein anderer Staat verzichte so konsequent auf die Förderung effizienter Pkw und subventioniere gleichzeitig den Kauf umwelt- und klimaschädlicher Pkw in Milliardenhöhe. Deutschland betreibe die weltweit absurdeste Förderpolitik für klimaschädliche Pkw. Nach Auffassung der DUH kann und muss sich die Bundesregierung an den zahlreichen positiven Regelungen anderer europäischer Staaten orientieren, die den Klimaschutz im Straßenverkehr durch entsprechende Steuer- und Anreizsysteme wirkungsvoll vorantreiben. Die Umweltschutzorganisation forderte deshalb eine Reform der deutschen Pkw-Besteuerung und präsentierte Grundzüge eines entsprechenden Steuermodells für Dienst- und Privatfahrzeuge.

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Leichte Erholung des Automobilmarktes

Im Juni hat sich der Automobilmarkt in Deutschland leicht erholt. Mit 296.722 neu zugelassenen Personenkraftwagen (Pkw) waren es +2,9 Prozent mehr als vor einem Jahr, teilte das Kraftfahrt-Bundesamt mit. Somit gestaltet sich die Halbjahresbilanz 2012 mit 1,63 Millionen Einheiten ebenfalls positiv (+0,7 %). Alternative Antriebe bilden nach wie vor die Ausnahme. 7.558 der fabrikneuen Pkw erzeugen ihre Energie aus Erd- oder Flüssiggas (2.553 beziehungsweise 5.005). 9.232 Pkw waren mit Hybrid- und 1.419 mit reinem Elektro-Antrieb ausgerüstet. Der durchschnittliche CO2-Wert aller neu zugelassenen Pkw sank auf 143,1 g/km.

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Stabiler Automarkt im Juni

Das Kfz-Gewerbe hat im Juni stabile Werte sowohl bei Gebrauchten als auch bei Neufahrzeugen verzeichnet. Wie der Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) mitteilte, bedeuten insgesamt knapp 577.000 Pkw-Besitzumschreibungen einen Zuwachs von 4,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Im bisherigen Jahresverlauf bekamen insgesamt fast 3,5 Millionen gebrauchte Pkw einen neuen Besitzer. Dies ist ein leichtes Plus von 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl der Neuzulassungen lag im Juni mit fast 297.000 Einheiten um 2,9 Prozent über dem Vergleichswert des Vorjahres. Im ersten Halbjahr dieses Jahres wurden insgesamt mehr als 1,63 Millionen neue Pkw zugelassen. Diese Zahl entspricht mit plus 0,7 Prozent fast dem Vorjahresniveau.

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ADAC und Red Bull verlängern Zusammenarbeit

Bei der FIA Rallye-Weltmeisterschaft sind auch diesmal der ADAC und Red Bull Partner.

ADAC und Red Bull engagieren sich auch weiterhin gemeinsam für den einzigen deutschen Lauf zur FIA Rallye-Weltmeisterschaft. Diese findet vom 23. - 26. August 2012 im Großraum Trier statt. Im Vorfeld der ADAC Rallye Deutschland haben der Allgemeine Deutsche Automobil-Club e.V. und der österreichische Getränke-Hersteller ihre Sponsoring-Partnerschaft verlängert.

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Mehr Wettbewerb für Kfz-Reparatur- und Ersatzteilmarkt

Viele Kunden (44 Prozent) sehen Wartungs- und Reparaturkosten am Auto für zu hoch an.

Weniger als 50 Prozent der deutschen Autofahrer meinen, dass auf dem Kfz-Reparatur- und Ersatzteilmarkt ein fairer Wettbewerb herrscht. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Marktforschungsinstituts TNS Emnid im Auftrag des Gesamtverband Autoteile-Handel (GVA). Für die Umfrage zum Kfz-Ersatzteilemarkt wurden über 1.000 Kraftfahrzeughalter aus ganz Deutschland befragt.

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Entwicklungsprognosen des deutschen Flottenmarktes

Nach 26 Monaten Wachstumsphase waren die Neuzulassungen im Relevanten Flottenmarkt im Mai 2012 erstmals wieder mit - 9,1 Prozent deutlich rückläufig. Wie wird sich der deutsche Pkw-Flottenmarkt weiter entwickeln? Dataforce erwartet für den Relevanten Flottenmarkt auch 2012 ein Gesamtvolumen von über 700.000 Einheiten.

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Gedämpfte Stimmung beim Neuwagengeschäft

Robert Rademacher, Präsident des Zentralverbands Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK), weist darauf hin, dass sich die Aussichten auf das Autojahr 2012 langsam eintrüben. Bei einem Pressegespräch anlässlich der ZDK-Mitgliederversammlung in Warnemünde betonte er, dass die aktuellen Zulassungszahlen trügerisch seien. Das Neuwagengeschäft werde im bisherigen Jahresverlauf von den gewerblichen Zulassungen mit einem Anteil von mehr als 60 Prozent getragen. Die Hälfte davon seien Eigenzulassungen von Herstellern und Händlern. Dadurch werde der Gesamtmarkt entsprechend aufgebläht, und das Preisniveau für Neu- und Gebrauchtwagen gerate durcheinander. Vom rückläufigen Privatmarkt seien aktuell keine Impulse zu erwarten, und die Auftragseingänge gingen zurück.

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Pirelli setzt auf flexible Produktionskapazitäten

Der italienische Reifenriese Pirelli versucht laut Vorstandschef Marco Tronchetti sich gegen einen Einbruch des europäischen Reifengeschäfts zu wappnen. Gegenüber der "Financial Times Deutschland" teilte Tronchetti mit, dass der Konzern 30 Prozent seiner Produktionskapazitäten flexibel halten wolle, sollte sich die die konjunkturelle Situation in Europa weiter verschlechternAktuell belastet die Schuldenkrise besonders die südeuropäischen Märkte. Pirelli versucht sich besonders mit dem stärkeren Ausbau des internationalen Geschäfts unabhängiger von den europäischen Märkten zu machen.

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Relevanter Flottenmarkt ist wieder rückläufig

Nach 26 Monaten ununterbrochenem Wachstum waren die Neuzulassungen im Relevanten Flottenmarkt im Mai 2012 erstmals wieder rückläufig. Gegenüber dem Vorjahresmonat wurden 6.313 bzw. 9,1% weniger Pkw in deutschen Fuhrparks zugelassen.

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ZDK plant Leitfaden für Internet-Verkauf

Einen Leitfaden für die Autohäuser zur optimalen Nutzung des Internets beim Fahrzeugverkauf will der Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) auf den Weg bringen. Bei einer Podiumsdiskussion in Köln mit MeinAuto.de-Geschäftsführer Alexander Bugge sagte ZDK-Vizepräsident Ulrich Fromme, auf diesem Gebiet habe mancher Händlerkollege noch erheblichen Nachholbedarf. In Deutschland seien einer aktuellen Capgemini-Studie zufolge 32 Prozent der Menschen bereit, ihr Auto über das Internet zu kaufen. Diesem Wandel des Konsumentenverhaltens, der in anderen Branchen längst Alltag sei, könne man sich auch im Fahrzeughandel nicht verschließen. Weniger erfreut zeigte sich Fromme über die Rabattschleuderei, die etwa durch die Fahrzeugvermittlung diverser Internet-Börsen befeuert werde. Es sei völlig unverständlich, dass sogar Fahrzeuge mit zum Teil langen Lieferzeiten im Internet mit zweistelligen Nachlässen angeboten würden.

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