Markt

Entwicklungsprognosen des deutschen Flottenmarktes

Nach 26 Monaten Wachstumsphase waren die Neuzulassungen im Relevanten Flottenmarkt im Mai 2012 erstmals wieder mit - 9,1 Prozent deutlich rückläufig. Wie wird sich der deutsche Pkw-Flottenmarkt weiter entwickeln? Dataforce erwartet für den Relevanten Flottenmarkt auch 2012 ein Gesamtvolumen von über 700.000 Einheiten.

Rubrik: 

Gedämpfte Stimmung beim Neuwagengeschäft

Robert Rademacher, Präsident des Zentralverbands Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK), weist darauf hin, dass sich die Aussichten auf das Autojahr 2012 langsam eintrüben. Bei einem Pressegespräch anlässlich der ZDK-Mitgliederversammlung in Warnemünde betonte er, dass die aktuellen Zulassungszahlen trügerisch seien. Das Neuwagengeschäft werde im bisherigen Jahresverlauf von den gewerblichen Zulassungen mit einem Anteil von mehr als 60 Prozent getragen. Die Hälfte davon seien Eigenzulassungen von Herstellern und Händlern. Dadurch werde der Gesamtmarkt entsprechend aufgebläht, und das Preisniveau für Neu- und Gebrauchtwagen gerate durcheinander. Vom rückläufigen Privatmarkt seien aktuell keine Impulse zu erwarten, und die Auftragseingänge gingen zurück.

Rubrik: 

Pirelli setzt auf flexible Produktionskapazitäten

Der italienische Reifenriese Pirelli versucht laut Vorstandschef Marco Tronchetti sich gegen einen Einbruch des europäischen Reifengeschäfts zu wappnen. Gegenüber der "Financial Times Deutschland" teilte Tronchetti mit, dass der Konzern 30 Prozent seiner Produktionskapazitäten flexibel halten wolle, sollte sich die die konjunkturelle Situation in Europa weiter verschlechternAktuell belastet die Schuldenkrise besonders die südeuropäischen Märkte. Pirelli versucht sich besonders mit dem stärkeren Ausbau des internationalen Geschäfts unabhängiger von den europäischen Märkten zu machen.

Rubrik: 



Relevanter Flottenmarkt ist wieder rückläufig

Nach 26 Monaten ununterbrochenem Wachstum waren die Neuzulassungen im Relevanten Flottenmarkt im Mai 2012 erstmals wieder rückläufig. Gegenüber dem Vorjahresmonat wurden 6.313 bzw. 9,1% weniger Pkw in deutschen Fuhrparks zugelassen.

Rubrik: 

ZDK plant Leitfaden für Internet-Verkauf

Einen Leitfaden für die Autohäuser zur optimalen Nutzung des Internets beim Fahrzeugverkauf will der Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) auf den Weg bringen. Bei einer Podiumsdiskussion in Köln mit MeinAuto.de-Geschäftsführer Alexander Bugge sagte ZDK-Vizepräsident Ulrich Fromme, auf diesem Gebiet habe mancher Händlerkollege noch erheblichen Nachholbedarf. In Deutschland seien einer aktuellen Capgemini-Studie zufolge 32 Prozent der Menschen bereit, ihr Auto über das Internet zu kaufen. Diesem Wandel des Konsumentenverhaltens, der in anderen Branchen längst Alltag sei, könne man sich auch im Fahrzeughandel nicht verschließen. Weniger erfreut zeigte sich Fromme über die Rabattschleuderei, die etwa durch die Fahrzeugvermittlung diverser Internet-Börsen befeuert werde. Es sei völlig unverständlich, dass sogar Fahrzeuge mit zum Teil langen Lieferzeiten im Internet mit zweistelligen Nachlässen angeboten würden.

Rubrik: 

Reifenkauf bleibt Vertrauenssache

Der neueste KÜS Trend-Tacho zeigt, dass der Reifenkauf Vertrauenssache bleibt. Autohäuser, Werkstätten und der Fachhandel liegen nach Angaben in der Gunst der Autofahrer vorne, wenn es um das "schwarze Gold" geht. Auch bei der Qualität der Reifen werden kaum Kompromisse gemacht, denn Billigprodukte sind wenig nachgefragt. Ebenso zeigt die Studie, dass die Kennzeichnung der Reifen mit einem Label weithin unbekannt ist. Zudem ist die Reifen-Mängelquote bei den bei der KÜS zur Hauptuntersuchung vorgeführten Autos hoch.

Rubrik: 

Gemeinsame Transport- und Logiststudie

Die ZF Friedrichshafen AG initiiert gemeinsam mit dem Magazin FERNFAHRER aus dem ETM-Verlag ihre erste Studie zum Transport- und Logistikmarkt. Sie wirft Kernfragen zu sozial-gesellschaftlichen Herausforderungen des Straßengüterverkehrs auf, um ein Bild der Branche zu entwickeln: Wie hängen das Berufsbild Kraftfahrer und die Reputation des Transport- und Logistikmarkts zusammen? Was bedeutet das für die Verkehrsentwicklung? Welche gesellschaftlichen Folgen hat der Fahrermangel?

Rubrik: 

Neuzulassungen im April 2012

Der Neuwagenmarkt in Deutschland ist weiterhin im Plus. Mit 274.066 fabrikneuen Pkws gab es im April +2,9 Prozent mehr Zulassungen als vor einem Jahr. Der Privatanteil lag bei 39,5Prozent. Bis auf Ford (-6,3 %) und Opel (-9,1 %) konnten alle deutschen Marken Zugewinne gegenüber dem Vorjahr verbuchen. Smart kann mit +33,2 Prozent den höchsten Zuwachs vorweisen. Bei den Import-Marken lagen Renault (einschließlich Dacia) und Skoda mit den meisten Neuzulassungen fast gleichauf. Land Rover (+91 %) und Lancia (+439 %) erzielten die höchsten Zulassungssteigerungen. In den Segmenten gab es deutliche Aufwärtsbewegungen bei den Großraum-Vans (+13,1 %) und den Geländewagen (+13,6 %). Die höchste Steigerungsrate war im Mini-Segment zu beobachten (+32,2 %). Die Neuzulassungen an Premiumfahrzeugen der Oberklasse (-13,3 %), Sportwagen (-8,9 %) und Wohnmobile (-10,0 %) gingen deutlich zurück. Außerdem wurden 13.547 Cabrios im April neu zugelassen.

Rubrik: 

Transparenzplus durch EU-Reifenlabel

Ab November 2012 erhalten neben Pkw- und Transporterreifen auch Lkw-Reifen, die nach dem 1. Juli 2012 produziert wurden, das EU-Reifenlabel. Die labelrelevanten Informationen müssen dann den Kunden bereitgestellt werden. Die neue Kennzeichnung gilt für alle in Europa verkauften Reifen. Die Goodyear Dunlop Tires Germany GmbH begrüßt das neue Reifenlabel, da es mehr Transparenz bei der Reifenwahl bietet. Doch vor allem für Transportunternehmen spielen andere Kriterien oft eine genauso wichtige Rolle beim Reifenkauf.

Rubrik: 

Hankook im ersten Quartal mit zweistelligem Umsatz-Wachstum

Reifenhersteller Hankook meldet für das erste Quartal einen zweistelligen weltweiten Umsatzzuwachs von 17,1 Prozent auf 1,152 Milliarden Euro (1,71 Billionen KRW) gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Trotz gestiegener Rohstoffpreise und einer global herausfordernden wirtschaftlichen Lage wuchs der betriebsgewinn im gleichen Zeitraum um 21,5 Prozent (YoY) auf 158,6 Millionen Euro (235 Milliarden KRW). Die guten Ergebnisse des ersten Quartals wurden laut Unternehmensangaben getrieben von einem starken Wachstum in den für das Unternehmen besonders wichtigen Regionen Europa (+ 37 Prozent YoY) und Nord-Amerika (+31 Prozent YoY), die aktuell jeweils 26,7 bzw. 19,8 Prozent des weltweiten Konzern-Umsatzes repräsentieren.

Rubrik: 

Seiten