Markt

Starker Start der Continental AG in 2012

Dem Continental-Konzern ist ein sehr guter Start in das Jahr 2012 gelungen. Der Umsatz wuchs im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zweistellig auf 8,3 Milliarden Euro und damit erneut weitaus stärker als die Automobil- und Reifenmärkte. Das Ergebnis (EBIT) liegt mit 766 Millionen Euro deutlich über dem Wert des Vorjahreszeitraums, aber auch über dem des vierten Quartals 2011.

Rubrik: 

OLG Hamm-Urteil zu verschwiegenem Chip-Tuning

Der VDAT, Verband der Automobil Tuner, macht in einer Pressemitteilung auf ein aktuelles Urteil des OLG Hamm (Az.: I-28 U 186/10) zum Chip-Tuning aufmerksam. Die Richter urteilten, dass ein ohne Wissen des Käufers durchgeführtes leistungssteigerndes Chip-Tuning unter Umständen einen Sachmangel begründen und zur Rückabwicklung des Kaufvertrages berechtigen kann. Das Gericht ging in seiner Urteilsbegründung von der Mangelhaftigkeit des veräußerten Fahrzeugs aus, da das Chip-Tuning verschwiegen wurde und die Beschaffenheit, die bei Sachen gleicher Art üblich ist und die der Käufer nach Art der Sache erwarten kann, nicht gegeben war. Einen Aspekt der Urteilsbegründung bewertet der VDAT als negativ für die Branche: Das Gericht sagt, das bereits das Risiko erhöhten Verschleißes durch eine besondere Art der Vornutzung einen Sachmangel begründen kann. Bestätigt durch einen Sachverständigen erachtete das Gericht es als einleuchtend, dass Chip-Tuning ein erhöhtes Risiko mit der Gefahr einer verkürzten Gesamtlaufleistung eines Motors darstellt. Da sich bei vielen Fahrzeugherstellern inzwischen Motoren im Programm befinden, die sich in der Leistung ausschließlich durch die Motorsteuerungsprogramme unterscheiden, erscheint der vorgenannte Teil der Urteilsbegründung laut VDAT nicht mehr zwingend dem "Stand der Technik"zu entsprechen.

Rubrik: 

Erstausgabe des "Grip Journaal" erhältlich

Die BVA Bielefelder Verlag GmbH & Co KG, Heimat des Fachmagazins AutoRäderReifen-Gummibereifung, wagt mit einem neuen Reifenfachmagazin den Schritt auch auf den niederländischen und belgischen Markt. Die Erstausgabe des "Grip Journaal" - powered by AutoRäderReifen-Gummibereifung - erscheint am heutigen Dienstag in einer Auflage von 9.000 Exemplaren. Basierend auf dem Erfahrungsfundus des Bielefelder Verlages und der Redaktion von AutoRäderReifen-Gummibereifung informiert das "Grip Journaal" unter Leitung des Chefredakteurs Rick Bolt über die aktuellsten Entwicklungen auf dem niederländischen und belgischen Markt. Informieren über das "Grip Journaal" können sich Marktteilnehmer auch auf der REIFEN in Essen vom 5. bis zum 8. Mai. Dort lädt die "Grip Journaal"-Redaktion und das Team von AutoRäderReifen-Gummibereifung zum Gespräch und Erfrischungscocktail in Halle 3, Stand 112.

Rubrik: 



Michelin meldet sattes Umsatzplus

Der französische Reifenriese Michelin meldet einen deutlich gestiegenen Absatz im ersten Geschäftsquartal. Der Umsatz habe um 5,1 Prozent auf 5,3 Milliarden Euro zugelegt. Die Entwicklung resultiere aus Preisanhebungen und einer starken Nachfrage nach Spezialreifen. Besonders durch den Absatz der Spezialreifen für unter anderem Flugzeuge und Landwirtschaftsmaschinen habe der Konzern die schwächeren Verkäufe auf den derzeit problematischen europäischen Märkten kompensieren können.

Rubrik: 

Viele Autofahrer mit zu geringem Reifenluftdruck unterwegs

2011 hat Bridgestone an 46.000 Fahrzeugen in elf europäischen Ländern Reifenchecks durchgeführt. Das Ergebnis zeigt, dass 63 Prozent der Autofahrer mit einem zu geringen Reifenluftdruck fahren. Nach den Berechnungen von Bridgestone werden dadurch 3,1 Mrd. Liter Kraftstoff im Wert von 5 Mrd. Euro im Jahr verschwendet. Für die Umwelt bedeutet das 7,4 Mio. Tonnen zusätzlicher und unnötiger CO2-Emissionen im Jahr, dies entspricht 2,7 g/km für jedes Auto auf der Straße. "Wie bereits in den vergangenen Jahren zeigen die Ergebnisse, dass den meisten Fahrern gar nicht bewusst ist, welche Kosten und Auswirkungen auf die Umwelt eine mangelnde Reifenwartung nach sich zieht", meint Tom Fukuda, Senior Vice President Sales and Marketing, Bridgestone Europe.

Rubrik: 

Audi übernimmt Ducati

Die VW-Aufsichtsräte haben den Kauf der italienischen Motorradschmiede Ducati abgenickt. Die Ingolstädter Konzerntochter Audi wird also zu einem noch nicht genannten Preis die Marke übernehmen. Innerhalb des VW-Konzern ist Audi bereits für den italienischen Sportwagenbauer Lamborghini zuständig. Mit Ducati steigt das Unternehmen nun auch in das Zweiradsegment ein. Ducati verkaufte 2011 rund 42.000 Motorräder und machte rund 480 Millionen Euro Umsatz. Das Motorradgeschäft gilt allerdings als Wagnis - der Markt in Europa hat sich in den letzten Jahren nahezu halbiert.

Rubrik: 

Delticom unter Plan

Delticom hat die vorläufigen Zahlen für das erste Quartal 2012 bekannt gegeben. Während der Umsatz mit 85,5 Mio. Euro auf Vorjahresniveau lag (Q1/11: 85,4 Mio. Euro), ging das EBIT von 5,9 Mio. Euro auf 3,4 Mio. Euro zurück. Das Geschäft der Delticom wurde laut den Verantwortlichen im ersten Quartal durch unvorteilhafte Wetterbedingungen belastet. Im Vergleich zum Vorjahr blieb der Verkauf von Winterreifen mangels Schnee marktweit hinter den Erwartungen zurück. Hinzu kam, dass es vor Ostern für einen guten Start in die Umrüstsaison zu kalt war. Die im ersten Quartal erzielte Bruttomarge konnte mit 25,8 Prozent zwar auf Vorjahresniveau gehalten werden (Q1/11: 25,9%), das operative Ergebnis fiel im Vorjahresvergleich jedoch niedriger aus. Dies habe einerseits an der schwächeren Nachfrage, andererseits an den planmäßig höheren Aufwendungen für das Mitte des letzten Jahres eröffnete Großlager gelegen. Das Management geht davon aus, dass sich das Geschäft mit Sommerreifen im weiteren Verlauf des zweiten, umsatzstärkeren Quartals normalisieren wird. Für das Gesamtjahr plant Delticom daher unverändert mit einem Umsatz- und Ergebnisplus von 10 Prozent gegenüber Vorjahr.

Rubrik: 

TCW-Transfer-Zentrum adelt Leichtlaufreifen

Horst Wildemann und sein Team vom TCW-Transfer-Zentrum an der TU München haben in ihrer Studie »Green Mobility« die verschiedenen Ansatzpunkte zur Einsparung von Energie und damit auch von CO2-Emissionen hinsichtlich ihrer Effizienz verglichen. Das Ergebnis bestätigt die Arbeit der Reifenhersteller, die die Entwicklung von rollwiderstandsoptimierten Reifen vorantreiben. Um ein Auto sparsamer und damit weniger klimaschädlich zu machen, könne zwar an vielen Schrauben (Antrieb, Gewicht, Aerodynamik, Reifen und Elektronik) gedreht werden, die Kosten der unterschiedlichen Maßnahmen gehen laut den Forschern der TU München jedoch weit auseinander. Ein Satz sogenannter Leichtlaufreifen koste den Autokäufer etwa 120 Euro Mehrpreis. Die Wahl eines Hybridantriebes anstelle des klassischen Benziners bedeute eine Preisdifferenz von 7.000 Euro. Am Beispiel eines Musterfahrzeugs haben die Autoren berechnet, mit welchen CO2-Einsparungen pro investiertem Euro gerechnet werden kann und wie schnell sich die Mehrkosten bei einer durchschnittlichen Laufleistung von 20.000 Kilometern jährlich über ein Autoleben von sechs Jahren amortisieren. Besonders effektiv seien rollwiderstandsoptimierte Pneus. Der Aufpreis amortisiere sich durch den geringeren Kraftstoffverbrauch von etwa fünf Prozent schon nach knapp 20.000 Kilometern, pro investiertem Euro werde der Umwelt 4,7 Kilogramm CO2 erspart.

Rubrik: 

BRV-Unterlagen zur Winterreifen-Disposition abrufbar

Aktuell läuft gerade das Sommerreifengeschäft an - der BRV richtet seinen Blick dennoch bereits jetzt auf die kommende Winterumrüstzeit. Vor dem Hintergrund der Notwendigkeit möglichst zeitig und detailliert bei der Reifenindustrie zu disponieren, sei eine frühzeitige Vorbereitung notwendig. In Zusammenarbeit mit der Continental hat der Branchenverband die entsprechenden Unterlagen zur Pkw-, 4x4- und Van-Winterreifen-Disposition bereitgestellt.

Rubrik: 

13. Kölner Aftersales Forum findet im Juni statt

Das 13. Kölner Aftersales Forum, das die BBE Automotive GmbH am Dienstag den 19. Juni 2012 im Hotel Marriott in Köln veranstaltet, soll Trends, Zukunftsperspektiven und nachhaltige Marketingstrategien für den Aftermarket von morgen aufzeigen. Zwar war das Jahr 2011 war für die Kfz-Branche ein insgesamt positives Jahr. Doch trotz dieser positiven Entwicklung gerät das Teile-, Zubehör-, Reifen- und Servicegeschäft angesichts des sich auf allen Ebenen verschärfenden Verdrängungswettbewerbs und der wachsenden Anforderungen unter Druck. So intensivieren die Fahrzeughersteller/-importeure ihre Kundenbindungs-/ Kundenrückgewinnungsmaßnahmen in Form von Garantieverlängerungen, Service-Flatrates und mit starker Medienpräsenz ausgerollten Aktionsangeboten für ältere Fahrzeuge.

Rubrik: 

Seiten