Michelin fordert Grenzwerte für Sicherheit von gefahrenen Reifen

Donnerstag, 6 September, 2018 - 13:00
Es gibt große Unterschiede bei der Performance neuer Reifen, und diese werden stärker, wenn der Reifen ganz oder teilweise abgefahren ist.

"Long Lasting Performance" nennt Michelin die Strategie, mit der viele Produkte für Pkw, Nutzfahrzeuge und Motorräder vermarktet werden. Laut den Verantwortlichen ist es das Ziel, Reifen zu entwickeln, die im Neuzustand, aber auch bei Erreichen der gesetzlichen Mindestprofiltiefe die an sie gestellten Anforderungen optimal erfüllen.

Dieser Ansatz soll dazu beitragen, Material-, Ressourceneinsatz und Kosten zu senken. Michelin legt den Fokus beim Test gefahrener Reifen auf das Bremsverhalten bei Nässe, da dieses Leistungsmerkmal im Laufe eines Reifenlebens am stärksten nachlässt und damit ausschlaggebend für die Sicherheit über die gesamte Lebensdauer ist. Viele Eigenschaften verbessern sich jedoch sogar mit zunehmender Lebensdauer, wie zum Beispiel die Bremswerte auf trockener Straße - darauf wiesen im Rahmen einer Michelin-Veranstaltung in Österreich die Spezialisten der französischen Marke hin. Dieser Umstand verdiene besondere Beachtung, da die europäischen Straßen über das Jahr betrachtet im Durchschnitt 70 Prozent der Zeit trocken seien. Ebenso gehe der Rollwiderstand und damit der Kraftstoffbedarf zurück.

Die Hersteller steuern bewusst, wie sich ein Reifen mit zunehmender Laufleistung verhält. Der Anspruch von Michelin ist, Reifen zu produzieren, die vom Neuzustand bis zum gesetzlich erlaubten Mindestprofil gut performanen. Michelin fordert zulassungsrelevante Grenzwerte für die Leistung und Sicherheit von gefahrenen Reifen.

Lesen Sie einen Artikel hierzu von Chef-Redakteur Olaf Tewes in der Oktober-Ausgabe.

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