Michelin schließt Nachhaltigkeitsprojekt „Konditherm“ ab

Mittwoch, 7 Juni, 2017 - 10:15
(v.l.n.r.) Jörg Fritz, Vertriebsleiter Stadtwerke Homburg, Anke Rehlinger, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit Energie und Verkehr, Cyrille Beau, Werkleiter Michelin Homburg, Rüdiger Schneidewind, Oberbürgermeister Homburg, und Dr. Schu, Geschäftsführer Esi GmbH.

Am 6. Juni schlossen Michelin und die Stadtwerke Homburg mit der saarländischen Wirtschafts- und Energieministerin Anke Rehlinger und dem Oberbürgermeister der Stadt Homburg, Rüdiger Schneidewind, das Nachhaltigkeitsprojekt „Konditherm“ im Michelin Reifenwerk Homburg ab. Im vierten und letzten Projektschritt investierten die Projektpartner eigenen Angaben zufolge weitere drei Millionen Euro.

Mit Konditherm gewinnt Michelin den heißen Dampf aus der Vulkanisation der Lkw-Reifen zurück und leitet die gewonnene Energie in das Netz des Werkes und der Stadt. In die Energiezentrale wurden jetzt unter anderem fünf Wärmetauscher eingebaut, um die Abwärme effizienter zu nutzen. „Konditherm ist ein Gewinn für Gesellschaft und Unternehmen: Wir verringern den CO2-Ausstoß und schonen dadurch die Umwelt. Mich freut es, dass Michelin im Saarland einen aktiven Beitrag zur Energiewende leistet“, so Cyrille Beau, Werkleiter Michelin Homburg. Die Stadtwerke Homburg investierten seit 2011 insgesamt sechs Millionen Euro in die Kondithermanlage. Jörg Fritz, Prokurist und Projektleiter bei den Stadtwerken Homburg sagt: „Wir leisten mit unserer Arbeit einen wichtigen Beitrag zur Sicherung des Industriestandortes Homburg. Insbesondere in Zeiten des harten Wettbewerbs bieten wir unseren Kunden neue Ideen und Dienstleistungen an.“

In der ersten Stufe wurde 2011 die Kondithermanlage installiert. 2014 wurde eine Fernwärmeleitung in das neue Homburger Schwimmbad KOI gebaut, um mit der Anlage einen Teil seines Wärmebedarfs zu decken. 2015 installierte Michelin zusätzlich ein neues Blockheizkraftwerk. Dieses erzeugt Strom und Wärme und ergänzt die Energieerzeugung der bestehenden Turbinen. In die Energiezentrale baute Michelin jetzt die fünf Wärmetauscher ein, um die Abwärme besser zu nutzen. Gleichzeitig kann die Wärme in neuen Absorptionskälteanlagen zum Kühlen von Maschinen in der Reifenfertigung dienen.

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akl

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