Nachwuchs gestaltet technologische Evolutionen

Freitag, 6 Juli, 2018 - 10:30
Personalvorstand Dr. Ariane Reinhart blickt mit den Absolventen Anke Withake und Alexander Teichrib auf die Mobilität der Zukunft.

Continental hat den ersten Jahrgang „Automotive Softwareentwickler“ ausgebildet. Das Ausbildungsangebot wurde 2015 auf den Weg gebracht, um dem wachsenden Bedarf an Softwareexperten gerecht zu werden. Zu den Lernfeldern der 23 Absolventen gehören die Analyse und die Entwicklung von komplexen Programmstrukturen für Fahrzeuge und Mobilitätsdienste der Zukunft.

„Um als Technologieunternehmen die großen Zukunftsthemen automatisiertes und autonomes Fahren, Elektrifizierung sowie Vernetzung sicher auf die Straße zu bringen, brauchen wir Softwareexperten, die diese technologischen Evolutionen gestalten“, sagt Personalvorstand Dr. Ariane Reinhart. „Wir wirken dem Fachkräftemangel entgegen, indem wir unsere eigenen Softwareexperten passgenau ausbilden.“ Der Großteil der Absolventen wird laut Reinhart im Anschluss an die dreijährige Ausbildung übernommen. Der Ausbildungsgang zum „Automotive Softwareentwickler“ richtet sich gezielt an Studienabbrecher. „Ein guter Softwareentwickler braucht nicht zwingend ein Studium. Fertigkeiten und Fähigkeiten sind wichtiger als die formale Ausbildung. Wir nennen das Best Fit“, erklärt Reinhart.

Inhaltich orientiert sich die Ausbildung an dem Profil des mathematisch-technischen Softwareentwicklers (MATSE) und wurde ergänzt um spezielle Schulungen in den Bereichen hardwarenahe Softwareentwicklung und Elektronik, die bei Continental stark im Fokus stehen. Während der Ausbildung werden die angehenden „Automotive Softwareentwickler“ auch in den Fachabteilungen im Ausland eingesetzt. Derzeit werden mehr als 100 junge Menschen in diesem Bereich ausgebildet. Bei den über 2.100 Auszubildenden belegt der Ausbildungsgang Platz fünf der beliebtesten Ausbildungsgänge bei Continental. Bereits jetzt können sich IT-begeisterte Nachwuchskräfte für den Ausbildungsstart 2019 bewerben: www.continental-corporation.com/de/karriere/schueler. Bewerbungen für den vierten Ausbildungsjahrgang zum „Automotive Softwareentwickler“ sind noch bis zum 27.07.2018 möglich.

Lesen Sie mehr im IT-Spezial der August-Ausgabe.

Quelle: 

kle

Rubrik: 

Themen, die Sie interessieren könnten

  • Der Pirelli P Zero in seiner „Standard“-Version.

    Die Modelle Ferrari Monza SP1 und SP2 wurden in limitierter Auflage produziert. Sie gehören zu der neuen „Icon“-Range und sind Neuinterpretationen der offenen Autos, die früher die Mille Miglia und die Sportwagen-Weltmeisterschaft dominierten. Pirelli kreierte einen maßgeschneiderten P Zero für den Ferrari Monza SP1 und den SP2, wobei eine klare Vorgabe für die Reifenentwicklung am Anfang stand: 21 Zoll Durchmesser.

  • V.l.: Jean Todt, Präsident der FIA, Marco Tronchetti Provera, Pirelli Vice President und CEO sowie Chase Carey, Formel 1 Vorsitzender und CEO, verkündeten in Abu Dhabi die Vertragsverlängerung zwischen der Formel 1 und Pirelli bis 2023 und präsentierten den neuen 18-Zoll Slick der Formel 1.

    Pirelli bleibt für weitere vier Jahre Global Tyre Partner der FIA Formel-1-Weltmeisterschaft. Der bis zum Ende der Saison 2019 laufende Vertrag wurde nun bis zum Jahr 2023 verlängert. Der koreanische Reifenhersteller Hankook hatte sich ebenfalls um die Ausrüstung der Königsklasse beworben - den Zuschlag bekam aber erneut Pirelli.

  • HELLA und Faurecia gehen eine strategische Zusammenarbeit ein.

    Der Licht- und Elektronikspezialist HELLA und der französische Technologiezulieferer Faurecia gehen eine strategische Kooperation im Bereich der Fahrzeuginnenraumbeleuchtung ein. In diesem Zusammenhang arbeiten beide Unternehmen schwerpunktmäßig an dynamischen Lichtgestaltungen sowie Oberflächenlösungen mit integrierten Lichtelementen, die eine umfassende Personalisierung des Fahrzeuginnenraums ermöglichen sollen.

  • Um die Trainingscamps der Champs 2019 bei den Azubis und Werkstattinhabern/Kfz-Meistern bekannt zu machen, startet die ATR eine breit und multimedial angelegte Online- und Offline-Kommunikation.

    ATR startet im kommenden Jahr ein deutschlandweites Nachwuchsförderprogramm für angehende Kfz-Mechatronikerinnen und Mechatroniker: Das „Trainingscamp der Champs“ ist kostenfrei und offen für alle freien Kfz-Betriebe. Als Pate konnte der bei Continental für Bremsen, Elektronik und Diagnose zuständige Geschäftsbereich Independent Aftermarket gewonnen werden.