Neue Mangelkategorie bei HU wird eingeführt

Freitag, 13 April, 2018 - 09:45
Neu bei der Hauptuntersuchung ist die Einstufung „Gefährlicher Mangel“.

Zum 20. Mai 2018 stehen Änderungen bei der Hauptuntersuchung an. Die Vorgaben der EU-Richtlinie werden zu diesem Datum in nationales deutsches Recht umgesetzt, erklärt die Überwachungsorganisation DEKRA. Neu ist zum Beispiel eine zusätzliche Mangelkategorie, die im Zuge der EU-Harmonisierung eingeführt wird.

Zu den bisherigen Kategorien „Ohne Mangel“, „Geringer Mangel“, „Erheblicher Mangel“ und „Verkehrsunsicher“ kommt nun die zusätzliche Einstufung „Gefährlicher Mangel“. „Dieses Prüfergebnis stellt eine Zwischenstufe unterhalb der Kategorie ‚Verkehrsunsicher‘ dar“, erklärt André Skupin, Technischer Leiter beim DEKRA e.V. Dresden. „Damit bescheinigt der Prüfingenieur dem Halter, dass diese Mängel an seinem Fahrzeug den Verkehr gefährden. Eine Fahrt direkt nach Hause oder zur Reparatur wird aber noch als vertretbar angesehen.“ Bei der Einstufung als „Verkehrsunsicher“ muss – wie bisher auch – unmittelbar die Prüfplakette entfernt und die Zulassungsbehörde informiert werden.

Darüber hinaus ändern sich Einstufungen oder Bezeichnungen einzelner Mängel. „Das geschieht im Zusammenhang mit den Vorgaben der EU-Richtlinie und auch wegen begrifflicher Präzisierungen“, so Skupin weiter. In den meisten Fällen betreffen diese Änderungen die Arbeit der Prüfingenieure, weniger das HU-Ergebnis für die Fahrzeughalter. Auf den Umfang und die Prüftiefe der Hauptuntersuchung habe die neue Richtlinie im Wesentlichen keine Auswirkungen. Auch der zeitliche Aufwand bleibt nach Aussage des DEKRA Experten gleich.

Quelle: 

akl

Rubrik: 

Themen, die Sie interessieren könnten

  • Das Modell AX7 am Mercedes Benz GLE.

    Zukünftig wird es für die Axxion AX7 zwei neue Kombinationsgutachten für das Mercedes GLE Coupé C292 vom Typ 166 geben. Die Gutachten sind sowohl für das normale Coupé als auch für das GLE 450 Coupé gültig sowie für das GLE 500 Coupé und das GLE 43 AMG Coupé.

  • Mit praktischen, nachhaltigen und effizienten Lösungen will Bridgestone auf die Bedürfnisse von Flotten, Erstausrüstern und wichtigen Kunden reagieren und somit auch die Zukunft der Mobilität mitgestalten.

    Bridgestone will Flottenbetreiber mit modernen Lösungen für ihre alltäglichen Herausforderungen unterstützen. Für die sich weltweit schnell wandelnde Logistikbranche bietet das Unternehmen neue Produkte, digitale Lösungen, Reifen und Technologien an. Auf der IAA 2018 wird Bridgestone in Halle 16 am Stand C01 neue Produkte präsentieren, die sein Angebot an Reifen und Mobilitätslösungen ergänzen.

  • Goodyear ist auf der IAA Nutzfahrzeuge 2018 im Bereich „New Mobility World“, in Pavillon P11, Stände C102-104, zu finden.  Dort informiert das Unternehmen auch über die Neuheiten im Bereich „Goodyear Proactive Solutions“.

    Goodyear zeigt auf der diesjährigen Leitmesse für die Nutzfahrzeugbranche Präsenz. Im Fokus steht eine neue Reifenserie mit der sogenannten jüngsten Spritspartechnologie des Herstellers. Nach Angaben des Reifenherstellers helfen die rollwiderstandoptimierten Pneus OEMs dabei, die sich verschärfende CO2-Gesetzgebung in der EU zu erfüllen. Auch für Flotten im Langstreckenverkehr, die ihre Gesamtbetriebskosten verbessern wollen, sei die Reifenserie relevant.

  • Die Vier-Säulenhebebühne LHB-4.50-S ist auch zur Fahrwerksvermessung einsetzbar.

    Im Juni hat die LONGUS GmbH zwei neue Modelle der LHB-Serie auf den Markt gebracht. Ausgestattet sind beide Varianten mit einer Tragfähigkeit von 5.000 Kilogramm. Die 4.786 Millimeter lange Fahrschiene ermöglicht sowohl das Anheben von Kraftfahrzeugen als auch von Transportern mit langem Radstand, zudem ist der Fahrschienenabstand variabel.