Neues Verfahren gibt Hoffnung für duplierte und triplierte Altreifen

Donnerstag, 12 Januar, 2017 - 10:00
Bei der Duplierung beziehungsweise Triplierung von Gebrauchtreifen, werden  zwei oder drei Reifen unterschiedlicher Dimension platzsparend ineinander gepackt.

Viele der Reifen, die hiesigen Qualitätsansprüchen und gesetzlichen Auflagen nicht mehr genügen, können in manch anderen Ländern, in denen aufgrund der Straßenverhältnisse geringere Geschwindigkeiten gefahren werden, noch verwendet werden. Um solche Reifen platzsparend und kostengünstig verschiffen zu können, werden sie dupliert oder tripliert, das heißt, zwei oder drei Reifen verschiedener Größen werden ineinander gepackt. Da diese Methode beim Zoll immer wieder zu Problemen führt, wurde ein Pilotversuch aus Bayern gestartet, der Abhilfe schaffen soll.

Da es bei der oben genannten Verpackungsmethode zu Beschädigungen an den Reifen kommen kann, die die vorgesehene Weiterverwendung am Bestimmungsort unmöglich machen, können duplierte und triplierte Reifen am Zoll abgewiesen werden. Wird eine solche Beschädigung von den Zollbeamten festgestellt oder auch nur vermutet, wird der Versand gestoppt, weil man dahinter eine illegale Altreifenentsorgung in Dritte-Welt-Länder vermutet, die auf jeden Fall verhindert werden soll. Um einer solchen Abweisung entgegenzuwirken, erstellte der öffentlich bestellte und vereidigte Reifensachverständige Michael Immler im Auftrag des Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e.V. (BRV) einen Schadenskatalog, in dem er die Richtlinien für eine schadenfreie Triplierung/Duplierung festlegte. Doch immer noch beklagen Export- und Entsorgungsunternehmen Willkür am Zoll. In einem Gespräch des BRV mit der bayrischen Landesregierung einigte man sich nun auf eine Lösung, die zunächst in Bayern getestet und bei Erfolg auf das restliche Bundesgebiet ausgedehnt werden soll.

Lesen Sie den ausführlichen Bericht in der Februar-Ausgabe von AutoRäderReifen-Gummibereifung.

Quelle: 

akl

Rubrik: 

Themen, die Sie interessieren könnten

  • Das Foto zeigt die Terrain Tamer Hochleistungsbremsscheibe (Terrain Tamer High Performance Disc Rotor).

    Terrain Tamer präsentiert sein neues Sortiment von Allrad-Bremskomponenten: Es umfasst sowohl OE-Markenersatzteile, wie Bremsbeläge, als auch die neue „High Performance“ Bremsscheiben. Entwickelt unter Berücksichtigung der Exportanforderungen, ist es dem Forschungs- und Entwicklungsteam bei Terrain Tamer eigenen Angaben zufolge schnell klar gewesen, dass ein Spektrum an Teilen erforderlich war, das sowohl den harten australischen Bedingungen standhalten als auch die europäischen Zulassungsstandards erfüllen musste.

  • Nexen Tire bietet allen Händlern ein neues Dialog-/und Kommunikationstool über die soeben gelaunchte Partnerplattform www.nexentire-b2b.de an.

    Nexen Tire bietet Händlern ein neues Dialog-/und Kommunikationstool über die soeben gelaunchte Partnerplattform www.nexentire-b2b.de an. Kunden des koreanischen Reifenherstellers finden hier Informationen rund um die aktuellen Reifenprofile mit Downloadmöglichkeiten für diverse Verkaufs- und Marketing-Aktivitäten.

  • ZARE informiert auf NUFAM über Altreifenentsorgung.

    Am 28. September beginnt in Karlsruhe die NUFAM, eine der führenden Fachmessen aus dem Nutzfahrzeugbereich. Auch die Initiative ZARE wird gemeinsam mit Kurz Karkassenhandel auf einem Stand vertreten sein und die Besucher für die Bedeutung des nachhaltigen Altreifenrecyclings sensibilisieren.

  • Das neue Modell A von Borbet passt auf den Ford Edge.

    Mit dem Modell Edge bietet Ford ein Midsize-SUV an. Für dieses Fahrzeug hat Borbet das passende Rad im Programm: Das neue A-Rad steht in den Farben „brilliant silver“ und „black matt“ bereit. Das eintragungsfreie Leichtmetallrad der Kategorie „Sports“ ist in 8,5x19 Zoll erhältlich.