Nfz-Markt in Deutschland legt 2019 um 6,1 Prozent zu

Freitag, 24 Januar, 2020 - 10:45
Im Jahr 2019 wurden in Deutschland 409.801 Nutzfahrzeuge zugelassen. Bildquelle: ACEA.

Nach einem dreimonatigen Rückgang sind die Zulassungszahlen für Nutzfahrzeuge in der EU im Dezember 2019 erstmals wieder gestiegen. Wie die European Automobile Manufacturers' Association (ACEA) mitteilte, stiegen die Zulassungen um 5,7 Prozent. Somit ergibt sich für das gesamte Jahr 2019 ein Plus von insgesamt 2,5 Prozent. Der deutsche Nfz-Markt verzeichnete im vergangenen Jahr einen Zuwachs von 6,1 Prozent.

Hauptgrund für das Wachstum im Dezember war laut ACEA das starke Transport-Segment, auf das im vergangenen Monat mehr als 86 Prozent aller Nfz-Zulassungen entfielen. EU-weit wurden 2019 2,1 Millionen neue Transporter zugelassen, was einem Anstieg von 2,8 Prozent gegenüber 2018 entspricht. Neue Transporter wurden 2019 vor allem in Deutschland (+6,9 Prozent) und  in Frankreich (+4,5 Prozent) zugelassen.

Die Ergebnisse des Schwerlastsegments (Nutzfahrzeuge über 16 Tonnen) lagen im Dezember 2019 in der EU 13,6 Prozent unter denen des gleichen Monats im Jahr 2018 (Deutschland: -20,4 Prozent). Über das gesamte Jahr betrachtet blieben die Neuzulassungen von Schwerlastwagen in der gesamten EU laut ACEA-Angaben jedoch mehr oder weniger stabil, wobei der deutsche Markt insgesamt einen leichten Zuwachs verzeichnen konnte (+1,9 Prozent).  

Aufgrund des Rückgangs der Zulassungen schwerer Lkw sank im Dezember auch die EU-weite Gesamtnachfrage nach neuen Lkw (-9,4 Prozent), wobei Deutschland diesem Negativ-Trend mit einem Minus von 12,2 Prozent folgte. Insgesamt jedoch endete das Jahr 2019 sowohl für den EU-Lkw-Markt (+0,9 Prozent) als auch für den deutschen Markt (+4,2 Prozent) positiv.

Quelle: 

dw

Rubrik: 

Themen, die Sie interessieren könnten

  • Ehrung für den Sieger der Bus Challenge 2019: Michael Simon, stellvertretender Chefredakteur Omnibusrevue, Ralf Böttigheimer, Busunternehmer Contempi Reisen und Timo Röbbel, Leiter Marketing Bus- und Lkw-Reifen, Ersatzgeschäft Deutschland, Continental (v.l.). Bildquelle: Continental..

    Gemeinsam mit den Kooperationspartnern ADAC, Daimler mit den Marken Mercedes-Benz und Setra, dem Magazin „Omnibusrevue“ und dem Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer richtete Continental die Bus Challenge 2019 aus. Ralf Böttigheimer von der Firma Contempi Reisen meisterte die zehn Wettbewerbsaufgaben am besten und sicherte sich so den Sieg. Auf den Plätzen landeten Mirko Liesebach von der Üstra Reisen GmbH und Peter Lipinski von der PNVG Merseburg-Querfurth.

  • Der VW ID. R stellte auf Bridgestone-Reifen 2019 mehrere Rekorde auf. Bildquelle: Bridgestone.

    Im vergangenen Jahr konnte Bridgestone EMEA mit zahlreichen Neuerungen aufwarten. Die Einführung der neuen Leichtbau-Reifentechnologie Enliten, neue OE-Partnerschaften sowie Innovationen im Bereich der CASE-Mobilität – beim japanischen Branchenriesen hat sich 2019 einiges getan. Mit den Entwicklungen sind die Verantwortlichen zufrieden.

  • Die ADAC-Pannenhilfebilanz 2019 ermittelte in 7,4 Prozent aller Fälle Reifen als Ausfallursache. BIldquelle: ADAV e.V.

    Im vergangenen Jahr wurden die ADAC Straßenwachtfahrer und die Mobilitätspartner des Clubs zu rund 3,7 Millionen Einsätzen gerufen. Wie der ADAC mitteilte, seien dies knapp vier Prozent weniger Einsätze als noch 2018, jedoch müssten die ADAC-Mitarbeiter immer noch fast 10.300 Mal am Tag havarierten Autofahrern zu Hilfe eilen. In knapp 278.000 Fällen (7,4 Prozent) waren Schäden an der Bereifung die Ursache für einen ADAC-Einsatz.

  • Die Fintyre Group ist in den letzten Jahren mit Wucht durch die europäische Reifenhandelslandschaft gepflügt.

    Die Fintyre Group ist in den letzten Jahren mit Wucht durch die europäische Reifenhandelslandschaft gepflügt. Hierzulande dokumentierte Fintyre mit Akquisitionen der Großhandelsunternehmen RS Exklusiv, Reifen Krieg und der Reiff Gruppe einen enormen Expansionsdrang. Im Markt kursieren in den letzten Tagen nun aber Informationen, die die Zahlungsfähigkeit der Gruppe thematisieren. Aufgrund der Relevanz und Größe des Akteurs beschleunigen sich die Spekulationen – die Mutmaßungen reichen von der Insolvenz bis zum Einstieg eines neuen Investors.