P Zero DHD2 Slick-Reifen debütieren in Barthurst

Dienstag, 29 Januar, 2019 - 11:45
Mit den 12 Stunden von Bathurst startet am kommenden Wochenende die Intercontinental GT Challenge.

Mit den 12 Stunden von Bathurst startet am kommenden Wochenende die Intercontinental GT Challenge. Die Meisterschaft gehört zur Spitze des GT-Rennsports. In der Saison 2019 finden erstmals fünf Rennen auf fünf Kontinenten statt: Bei jedem Rennen besteht das Teilnehmerfeld aus Supersportwagen, exklusiv mit Reifen von Pirelli ausgestattet.

Der Mount Panorama Circuit in Bathurst ist aufgrund seiner erheblichen Höhenunterschiede und anspruchsvollen Passagen bei Fahrern wie Fans gleichermaßen beliebt. Die obere Sektion schlängelt sich mit wenig Spielraum zwischen Mauern hindurch, während der untere Streckenabschnitt mit hoher Geschwindigkeit befahren wird und von den Fahrern viel Mut und Engagement erfordert. 41 Autos stehen auf der Teilnehmerliste der 12 Stunden von Bathurst 2019. Davon gehören 28 Autos in der Top-GT3-Kategorie. Audi, Bentley, BMW, Mercedes-AMG und Porsche nehmen an der kompletten Intercontinental GT Challenge Saison teil und senden Werkspiloten nach Bathurst. Das Team von Audi wird vom Trio Christopher Mies, Christopher Haase und Markus Winkelhock angeführt, während Bentley ein sechsköpfiges Team schickt, zu dem unter anderen Jules Gounon und Andy Soucek gehören. Für BMW startet der FIA GT Weltcup-Sieger Augusto Farfus und Chaz Mostert, der im vergangenen Jahr in Bathurst auf der Pole Position stand. Mercedes-AMG hat den amtierende Interkontinental-GT-Champion Tristan Vautier und Blancpain GT-Champion Raffaele Marciello in seinen Reihen. Romain Dumas gehört zum neuen Team des zweimaligen Le-Mans-Siegers Earl Bamber, das mit zwei Porsche startet. Hinzu kommen lokale Fahrer und Bathurst Spezialisten, darunter Craig Lowndes, Jamie Whincup und Shane van Gisbergen, die auf Mercedes starten. Ein weiteres Highlight des Starterfeldes ist der ehemalige Champ Car Champion Paul Tracy in einem Ford Mustang.

Zum ersten Mal setzt Pirelli in Bathurst seinen P Zero DHD2 Slick-Reifen ein. Er wurde speziell für den GT-Rennsport entwickelt hat und sich in zahlreichen Meisterschaften auf der ganzen Welt bewährt. Er wird ausschließlich mit einer harten Mischung geliefert. Sie wird den Anforderungen der Strecke gerecht und bietet zugleich die Möglichkeit für Doppelstints. Bei Nässe kommen Regenreifen zum Einsatz. Aufgrund ihrer Beschaffenheit sind Safety-Car-Phasen ein Charakteristikum der Strecke von Bathurst und daher oft bestimmend für das Entwickeln der idealen Strategie. Die Anpassungsfähigkeit des DHD2-Reifens sollte den Teams dabei helfen, alle Eventualitäten zu meistern. Weil das Rennen im australischen Sommer um 05:45 Uhr morgens beginnt und bis zum späten Nachmittag dauert, können die Außen- und Streckentemperaturen um 15 Grad Celsius oder mehr schwanken. Das beeinflusst den Verschleiß und den Leistungsabfall der Reifen. Matteo Braga, Circuit Activity Manager Pirelli, kommentiert: “Die 12 Stunden von Bathurst bündeln sämtliche wichtigen Herausforderungen des GT-Wettbewerbs in einem Rennen. Die legendäre Strecke ist für ihre hohen Anforderungen und spannende Wettkämpfe bekannt. Präzision und Selbstvertrauen sind erforderlich und rücken die Reifen in den Fokus. Pirelli hält hier den Gesamtrundenrekord. Erstmals setzten wir den DHD2 in Australien ein. Er ist Teil der Reifenstrategie, die sämtliche Intercontinental GT Challenge Rennen vereinheitlicht. In den vergangenen Jahren waren die Witterungsbedingungen meist sonnig, allerdings gab es auch einige Extreme hinsichtlich hoher und niedriger Temperaturen."

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