Pirelli HangarBicocca präsentiert "The Dream Machine is Asleep"

Mittwoch, 28 Februar, 2018 - 10:45
Die Installationen Cutting the Puppeteer’s Strings with Paper Teeth (l.) und The Dream Machine is Asleep von Eva Kot'átková im Pirelli HangarBicocca.

Die Einzelausstellung "The Dream Machine is Asleep"der tschechischen Künstlerin Eva Kot'átková ist bis zum 22. Juli 2018 im Pirelli HangarBicocca in Mailand zu sehen. Die von Roberta Tenconi kuratierte Werkschau kombiniert frühere Arbeiten von Eva Kot'átková mit neuen Installationen, Skulpturen, überdimensionalen Objekten, Collagen und Performances.

Die 1982 in Prag geborene Künstlerin hat in den vergangenen Jahren ein umfangreiches und international vielbeachtetes Werk hervorgebracht. Mit ihren zugleich befremdlich wirkenden wie faszinierenden Werken thematisiert sie die reglementierenden Aspekte und Zwänge des gesellschaftlichen Zusammenlebens sowie Formen des Scheiterns von Kommunikation und Integration. In den oft bühnenhaften Szenerien ihrer Arbeiten sind absurd-düstere Einflüsse von Literaten wie Franz Kafka oder Samuel Beckett ebenso spürbar wie Anleihen an das Schwarze Theater in Prag. Die Ausstellung The Dream Machine is Asleep ist als Weg der Bilder und Worte konzipiert. Ihr liegt die Vorstellung des menschlichen Körpers als einer Maschine, einem großen Organismus, zugrunde, für dessen Funktionieren Kontrolle, Regeneration und Ruhe erforderlich sind. Hinzu tritt die Vorstellung des Schlafes als einen Moment, in dem der Mensch durch seine Träume neue Visionen entwickelt und Parallelwelten betritt. Von diesen beiden Bezugspunkten ausgehend spürt die Ausstellung den intimsten Projektionen und Gedanken der Menschen nach sowie der Angst und der Desorientierung des zeitgenössischen Lebens.

Im Zentrum von The Dream Machine is Asleep steht die gleichnamige Installation: Ein gigantisches Bett, in dessen Fundament sich etwas befindet, was die Künstlerin als Büro für das Erschaffen von Träumen definiert. Mit dieser Arbeit setzt Eva Kot'átková ihre Analyse jener Systeme fort, die unser Leben regulieren. Die Werkschau ist quasi wie ein Organismus konzipiert, der durch programmierte Performances zum Leben erweckt und von Figuren bewohnt wird. Sie wandern durch den Raum und beleben die Werke durch schlichte statische Aktionen oder komplexere Choreographien, bisweilen auch durch das Nacherzählen von Geschichten.

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