Pkw Werkstätten mit durchwachsenen Jahresumsätzen

Donnerstag, 7 Dezember, 2017 - 13:30
Das Schaubild zeigt, welche Faktoren Vertragswerkstätten beim Einkauf von Pkw-Teilen am wichtigsten sind. Quelle: wolk after sales experts.

Wolk after sales experts hat einen neuen Report über den Konsolidierungsprozess im europäischen Automotive Aftermarket veröffentlicht, unter anderem mit dem Ergebnis: In 40 Prozent der Vertragswerkstätten und in 46 Prozent der freien Werkstätten haben sich die Umsatzzahlen von 2014 auf 2015 kaum verändert. Für jede zehnte befragte Werkstatt waren die Umsätze ruckläufig.

Laut wolk ist dieses Ergebnis, insbesondere in Anbetracht einer Hochkonjunkturphase, bedenklich. Einen Schwerpunkt der aktuellen Untersuchung macht die Einkaufstruktur der Werkstätten aus. Dem Ergebnis der Studie zufolge beziehen Vertragswerkstätten im Schnitt ihre Originalersatzteile über 4,1 Teilegroßhändler, wobei freie Werkstätten fast doppelt so viele Bezugsquellen für ihre benötigten Originalersatzteile haben. Bemerkenswert sei, dass fast 30 Prozent der freien Werkstätten sogar über mindestens zehn Bezugsquellen verfügen.

Für die Studie wurden im Frühjahr 2017 1.000 Pkw-Werkstätten in Deutschland zu verschiedenen aktuellen Themen befragt. Die Ergebnisse für die befragten Vertragswerkstätten und IAM-Mechanik-Werkstätten der Untersuchung befinden sich in der Studie „Das Einkaufsverhalten von Werkstätten im Spannungsfeld zwischen IAM & OES. Ein weiterer Report befasst sich parallel dazu mit dem Einkaufsverhalten von IAM-Karo-/ Lackwerkstätten.  

Lesen Sie mehr zu der Studie in der Print-Ausgabe von AutoRäderReifen-Gummibereifung.

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akl

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