Reduzierte Lauffläche für Formel 1-Lauf in Le Castellet

Dienstag, 19 Juni, 2018 - 09:00
Für die Rückkehr zum Circuit Paul Ricard nominierte Pirelli den P Zero Yellow (soft), den P Zero Red (supersoft) sowie den P Zero Purple (ultrasoft).

Die Formel 1 kehrt zu Beginn ihres ersten "Triple Headers", dies meint drei Rennen an drei aufeinanderfolgenden Wochenenden, an den legendären Austragungsort Le Castellet in Frankreich zurück. An den beiden folgenden Wochenenden finden der Große Preis von Österreich und der Grand Prix von Großbritannien statt. Für die Rückkehr zum Circuit Paul Ricard nominierte Pirelli den P Zero Yellow (soft), den P Zero Red (supersoft) sowie den P Zero Purple (ultrasoft).

Weil der bislang letzte Grand Prix von Frankreich auf dem Track Paul Ricard im Jahr 1990 ausgetragen wurde, handelt es sich für die Teams und Fahrer im Wesentlichen um eine völlig neue Strecke - obwohl sie aufgrund ihrer modernen Ausstattung sowie der äußeren Bedingungen als Teststrecke bekannt ist. Die Strecke wurde für den Grand Prix von Frankreich komplett neu asphaltiert. Das Ergebnis ist ein glatter, aber griffiger Asphalt mit ähnlichen Eigenschaften wie jener in Barcelona. Die an diesem Wochenende eingesetzten Reifen haben eine um 0,4 Millimeter reduzierte Lauffläche, so wie die Slicks beim Rennen Mitte Mai in Spanien sowie Anfang Juli in Silverstone. Mario Isola, Pirelli-Verantwortlicher Motorsport, blickt voraus: "Eigentlich ist der Circuit Paul Ricard für sämtliche Beteiligten eine völlig neue Strecke. Gleichwohl haben wir aufgrund der Formel 1-Tests sowie der Erfahrungen aus dem GT-Rennsport – auf der Strecke fand kürzlich ein Rennen der Blancpain GT-Serie statt – eine Vorstellung davon, was uns erwartet: viel Grip bei geringer Degradation, ähnlich wie in Barcelona. Ein weiterer wichtiger Faktor könnte das Wetter sein, weil während des Wochenendes hohe Streckentemperaturen möglich sind, die den thermischen Abbau verstärken würden. Weil die Teams mit dem neuen Grand Prix Streckenlayout noch nicht so vertraut sind, kommt dem Freien Training eine noch größere Bedeutung zu als sonst, um das Verhalten der Reifen kennenzulernen. Im Anschluss daran werden wir genauere Vorstellungen von den wahrscheinlichsten Reifen-Strategien haben.“

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