Reifen sind häufige Gefahrenquellen bei Camping-Fahrzeugen

Montag, 15 April, 2019 - 16:45
Die Küs hat einige Tipps zur sicheren Fahrt mit Wohnmobil und Caravan bereitgestellt. Bildquelle: KÜS.

Auf den Straßen kann man es beobachten – die Campingsaison hat begonnen. Damit der Ausflug mit Wohnmobil oder Camper zu einem sicheren Vergnügen wird, hat die KÜS einige wichtige Informationen zusammengetragen.

Aufgrund der Mangelhäufigkeit in einigen Teilbereichen lassen sich bei Wohnmobilen einige Gefahrenquellen definieren. Diese sind unter anderem Lichtanlage, Bremsanlage, Abgasanlage und Reifen. Wohnmobile sind häufig mit Reinforced-Reifen (Verstärkung an der Seitenflanke) und C-Reifen (Verstärkung in der Lauffläche) ausgerüstet. Da sich diese Reifen sehr unterschiedlich verhalten, dürfen sie nicht gemischt werden. Die Bereifung muss einheitlich und der Luftdruck beim C-Reifen erheblich höher sein. Bei zu niedrigem Reifendruck, kann die schlimmste Folge ein Reifenplatzer sein. Generell können Mängel an Wohnmobilen zu besonders gravierenden Verkehrsunfällen führen, da sie größer und schwerer als normale Pkws sind. Das wird oftmals unterschätzt.

Ähnlich spezifische Gefahrenquellen gibt es auch bei Caravans.  Zu nennen sind hier Brems- und Lichtanlagen, Korrosion, defekte Leitungen sowie Verschleiß, vor allem an Deichsel, Stützrad, Abreißseil und Zugkugelkupplung. Und wieder gilt der Bereifung ein besonderes Augenmerk: Gesetzlich vorgeschrieben sind 1,6 Millimeter Profiltiefe, doch drei Millimeter sind die ausdrückliche Empfehlung der KÜS-Prüfingenieure. Eine besondere Regelung gilt für Caravans, die nach der 9. Ausnahmeverordnung der deutschen StVO eine 100-km/h-Zulassung haben. Ihre Räder dürfen mit maximal sechs Jahre alten Reifen gefahren werden. Nur dann greift der Ausnahmestatus. Das Reifenalter lässt sich an der DOT-Nummer erkennen.

Quelle: 

dw

Rubrik: 

Themen, die Sie interessieren könnten

  • Der mit Nokian Hakkapeliitta Reifen ausgestattete Roboterbus Gacha soll im Frühjahr erstmals im Personennahverkehr eingesetzt werden. Bildquelle: Nokian.

    Gacha ist der weltweit erste autonom fahrende Roboterbus, der bei jedem Wetter unterwegs ist. Um die Fahrtauglichkeit auch bei schwierigsten Bedingungen sicherzustellen, ist der Bus mit Nokian Hakkapeliitta Reifen ausgestattet. Die Reifen sollen ihren Teil dazu beitragen, dass die Businsassen sicher und komfortabel unterwegs sind.

  • Umfrage von Nokian Tyres bezüglich der Erwartungen europäischer Autofahrer an Reifen. Bildquelle: Nokian Tyres

    Laut einer von Nokian Tyres in Auftrag gegebenen und vom Unternehmen YouGov durchgeführten Studie, wünscht sich knapp ein Drittel der europäischen Autofahrer, dass die Reifen an ihren Fahrzeugen durch den Einsatz von Sensorik in Zukunft selbstständig auf veränderte Wetterbedingungen reagieren. Befragt wurden Fahrer in Deutschland, Frankreich, Italien, Tschechien und Polen.

  • Zusammenarbeit vereinbart (v.l.n.r.): Thierry Vanengelandt (Direktor Franchise Euromaster Deutschland/Österreich), Michael Kiefer (Eigentümer und Geschäftsführer Reifen Kiefer) und Sebastian Achrainer (Consultant Manager Franchise Euromaster Deutschland/Österreich). (Bildquelle Euromaster)

    Reifen Kiefer wechselt zum 1. Juli 2019 mit fünf Standorten im Saarland und in Rheinland-Pfalz von der Team Reifen-Union zu Euromaster. Das Familienunternehmen wird in zweiter Generation geführt und beschäftigt 60 Mitarbeiter.

  • Reifen.com hat vom 13. bis 18. Februar Autofahrer online bezüglich der Einsatzfähigkeit ihrer Reifen befragt. Bildquelle: reifencom GmbH.

    Eine Online-Umfrage von reifen.com unter 2825 Autofahren förderte überraschende Ergebnisse zu Tage. So verlassen sich 13 Prozent der Autofahrer bei der Beurteilung der Einsatzfähigkeit ihrer Reifen auf ihr subjektives Empfinden. Gedanken über mögliche Gefahren durch altersschwache Reifen macht sich längst nicht jeder.